Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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knieseil, n.

knieseil, n.
1)
seil zum fesseln des schlachtviehs, s.knieseilen.
2)
vom knieriemen des schusters: er schnitt ihr mit leisten und dem kniheseil ledder zur sackpfeifen, dasz sie braun und blaw ward. Melandri jocoseria Frkf. 1625 3, 365 nr. 327, vorher im lat. heiszt es lorum pedale.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1432, Z. 66.

knieseilen

knieseilen:
schlachtochsen werden geknieseilt, um sie sicher zu führen, mit seilen um die knie gebunden. auch für plagen überhaupt, z. b. osterl.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1432, Z. 72.

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knieseil kofferschlüssel
Zitationshilfe
„knieseilen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/knieseilen>, abgerufen am 28.11.2020.

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