kokettieren
Fundstelle: Lfg. 7 (1868), Bd. V (1873), Sp. 1600, Z. 66
coqueter, 'schön thun', auch viel bildlich gebraucht, z. b. er kokettiert mit seinem wissen; eine partei die ihre grundsätze verläugnet und mit der macht kokettiert, liebäugelt, wie man auch sagt. eigen refl. bei Schiller in den räubern 1, 1 a. e.: das ist eine eitelkeit von ihm, die schoossünde aller künstler, die sich in ihrem werk kokettieren. 106ᵇ (krit. ausg. 2, 27), sich kokett spiegeln. man sagt auch sie hat sich einen mann erkokettiert.
Zitationshilfe
„kokettieren“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kokettieren>, abgerufen am 18.11.2019.

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