kraut n
Fundstelle: Lfg. 9 (1869), Bd. V (1873), Sp. 2105, Z. 1
herba, olus, ahd. chrût, mhd. krût, alts. crûd, nd. krûd, nl. kruid; dem ags., altn. abgehend, doch nord. entlehnt in bed. 2, d und 6. der ursprung dunkel, vgl. Diefenbach goth. wb. 2, 428, Woeste bei Frommann 5, 419.
1)
Die allgemeine bedeutung.
a)
kraut ist alles grüne, das in blättern unmittelbar aus dem boden wächst, besonders aber brauchbares, daher unbrauchbares unkraut heiszt:
du kennst im zarten keim das unkraut nicht vom kraut.
Rückert weish. 9, 86;
das unkraut stellt von selbst sich ein, wo fehlt das kraut.
9, 26.
gegensätze sind also baum, strauch, die das grüne auf holz tragen; aber auch die pilze sind kein kraut (vgl. u. kräutisch), als nicht grün, die blumen nicht, als bunt. wird doch den blumen ihr kraut entgegengesetzt, ihre grünen blätter:
mit tawes überlesten (überlast pl.)
hieng mang bluemel und sein krawt.
Laszberg Zolre 38.
b)
auch gras und getreide jedoch werden gewöhnlich nicht zum kraut gezählt, auch halm und stengel widerstreben dem begriffe: und dovon ward (für die belagerten) krauts und grass genung (beschafft), daʒ man keins kaufen dorft. Nürnb. chron. 2, 309, 27; und die erde liesz aufgehen gras und kraut. 1 Mos. 1, 12; wie der regen auf das gras und wie die tropfen auf das kraut. 5 Mos. 32, 2; sehr schön bestandene matten .. deren hohes gras und kraut von den kühen mehr zertreten als gefressen ward. Göthe 43, 207; gras und kraut und gesträuch mit lorberstauden grünt und blüht überall. Heinse Ardinghello 1, 258;
auf schmalem weg durch gras und kraut.
Schiller 42ᵇ.
c)
doch umfaszt kraut im allgemeinsten sinne ursprünglich auch das getreide, wie herba, wie das ja schon der gegensatz unkraut mit sich bringt: bladum, kraut, crut vel korn. Dief. 76ᵃ; da aber die leute schliefen, kam sein feind und seete unkraut zwischen den weizen und gieng davon. da nu das kraut wuchs und frucht bracht, da fand sich auch das unkraut. Matth. 13, 26; und der hagel schlug in ganz Egyptenland ... alles kraut auf dem felde und zubrach alle bewme auf dem felde. 2 Mos. 9, 25. 22. nd. krût als grünes viehfutter meint namentlich auch gras Schambach 115ᵃ; kräuter erscheint völlig gleich rasen (vgl. unter klee 3, a), s.kräuterhütte. folg. ist wol nach dem nd. gesagt:
willkommen im grünen!
hier darf man vertraut
gelagert im kraut
zum kuss sich erkühnen!
Voss (1825) 3, 121.
d)
so wird es auch für pflanze überhaupt gebraucht, selbst mit einschlusz der blumen:
wan rechte zeit macht grünen ein iglichs kraut.
fastn. sp. 744, 12;
und allerlei bewme auf dem felde .. und allerlei kraut auf dem felde. 1 Mos. 2, 5, collectiv;
wie können wir ihm schicken (dem entfernten freunde)
von blumen einen kranz, sein häupt damit zu schmücken?
er ist zu weit von uns, kein kraut kan haben statt.
die nelken sterben hin, das tausendschön wird matt,
der majoran verwelkt, die lieblichen violen
thun ihr gesichte zu ...
Fleming 40;
ein kind ist noch ein kraut, das an der stange klebt,
nicht von sich selbst besteht und nur durch andre lebt.
Haller (1777) 64;
zuerst war ich ein kraut,
mir unbewuszt (vegetierte nur).
214;
sagt, was füllet das zimmer mit wolgerüchen? reseda,
farblos, ohne gestalt, stilles und zierliches kraut.
xenion 632, von Göthe;
der himmel weisz wie ich nach Amsterdam
und wie zu Amsterdam ins treibhaus kam.
war viel besuch von herrn und damen da,
der sich das fremde bunte kraut besah.
Dingelstedt ged. (1845) 361.
das edel krût das aus einer jungfrau hand riuchet MS. 2, 174ᵃ, kann eine blume sein, blumennamen werden mhd. öfter mit krût gebildet:
ach bluomen rîcheʒ bluomenkrût.
lobges. Haupt 4, 544;
du liljenkrût (Maria).
522;
das blut scheint (ihr) durch die weisze haut
als rot rosen durch lilgenkraut.
Fischart flöhh. 801 Sch.
nd. krûdpott Dähnert 257ᵃ ist blumentopf.
e)
sonst werden blumen und kräuter neben einander gestellt:
seinen (des mais) tritten entwimmeln
grüne lachende kräuter,
tausendfarbige blumen.
Hölty 191 Halm;
jezo schmückt sie die tafel mit duftenden blumen und kräutern.
Voss Phil. u. Bauc. 92,
im mittelalter ward der boden damit bestreut:
und den boden deckten zweige,
frische kräuter, rosmarin.
Herder Cid 16.
f)
an der pflanze aber ist wieder genauer das grüne, das blattwerk das kraut, im unterschied von wurzel, stengel, blume, frucht, wieder collectiv (vgl. Paracelsus unter essend):
solche mängel .. mit kraut und wurzel weggenommen.
Ringwald tr. Eck. C 2ᵃ;
eine pflanze wächst, schieszt ins kraut, kartoffeln z. b. zum nachtheil der knollen; alles stand so gesättigt in farben und wucherte so still und träumerisch im kraute (von blumen). Goltz jug. 3, 94. so selbst von baumblättern, z. b. von lorbeer:
einen kranz von dem kraut genannt
laurus.
Teuerd. 107, 4. 7.
daher eine soldatenredensart:
sie (die feinde) machten front bei tausend mann,
uns auf dem kraut zu fressen.
Blumauer Aen. 1, 65,
d. h. so roh, ungekocht, ohne weiteres.
g)
so ist das grüne der hauptbegriff, daher auch gleichsam malend grünes kraut: und gott sprach 'sehet da, ich hab euch gegeben allerlei kraut ... das sie allerlei grün kraut essen'. 1 Mos. 1, 29. 30. 9, 3; und das gras verwelket und wechset kein grün kraut. Jes. 15, 6. 37, 27. 2 kön. 19, 26. das beim putzen des gemüses weggeschnittene heiszt bair. abkraut, ursprünglicher schwäb. akraut.
h)
vom geringsten, wertlosesten:
wir gend (geben) umb niemand nit ein krut.
Waldshuter lied 1468 bei Wolff 498,
vielleicht unkraut, wie nd. Schamb. 115ᵃ, schon alts. crûd, vgl. mnd. crude quisquiliae Dief. 480ᶜ; s.krauten unkraut jäten, kräutich 2, c gleich unkraut.
2)
Hauptsächlich aber die nützlichen pflanzen, nutzkräuter, futterkräuter. namentlich.
a)
zum speisen, muskraut weisth. 2, 225, Dief. 274ᶜ (nl. moeskruid), küchenkraut, kochkraut, gartenkraut, suppenkräuter, auch aalkräuter zur bereitung des aals u. a.
α)
allgemein: setz zu ein grosz töpfen und koch ein gemüse ... da gieng einer aufs feld, das er kraut lese (d. i. läse). 2 kön. 4, 39; einer gleubet, er möge allerlei essen, welcher aber schwach ist, der isset kraut. Röm. 14, 2, λάχανα, bei Ulfilas gras, wie Marc. 4, 32; die erde, die .. bequeme kraut treget denen die sie bauen. Hebr. 6, 7, βοτάνην;
laszt sie (die junge frau) zur kost auch kräuter kiesen,
denn da man kraut und rüben asz,
da wurden leut' und wuchsen riesen ...
Morhof ged. 126.
β)
da aber von den gemüsen der kohl das wichtigste ist, heiszt dieser vorzugsweise kraut: caulis, kol, grun kraut. Brack voc. Lpz. 1491 48ᵃ; oft wird caulis kurzweg mit krut, kraut erklärt, s. Dief. 108ᵇ, voc. inc. teut., brassica mit römisch krut Dief. 81ᵃ, römischer kohl. belege:
(gericht) von rüben, krehn, kraut, petersil.
Schmelzel lobspr. 90;
es ist besser ein gericht kraut mit liebe denn ein gemester ochse mit hasz. spr. Sal. 15, 17;
kôl dat hêtestu krût.
Uhland volksl. 956,
so wirft der bauer dem knecht Henneke vor als beweis seines übermuts. gesellen beklagen sich, der meister habe ihnen nichtes anders als lauter kraut oder kohl zu essen geben. Schuppius 298. 'kraut füllt die haut', schon im bohnenliede 16. jh.:
so isz ich kraut, fült mir die haut.
Uhland 615.
beachtenswert ist hier wieder das grüne kraut, wie 1, g; so schon bei Brack vorhin, bei Steinbach 1, 932 grünkraut. doch grünes kraut, grünkraut ist auch im engern sinne spinat.
γ)
genauer kohlkraut, das aber wieder auch für gemüse überhaupt galt wie kohl selbst; weiszkraut, blaukraut (Göthe und Werther 121), rotkraut, kabiszkraut, welschkraut sind kohlarten, auch weiszkohl, blaukohl, welschkohl genannt.
δ)
schlechthin kraut heiszt eignerweise auch das weiszkraut, der weisze kopfkohl (woraus das sauerkraut wird), kraut schneiden, einschneiden, einmachen; so sächs., fränk., appenz., vgl.krautschneider, ↗krautfasz. aber auch das sauerkraut selbst, s. 3, c.
ε)
natürlich auch vom krautfelde: ins kraut gehn;
aber die hausfraw war (aus) im kraut.
Alberus 147.
dazu die wetterauische redensart es ist ja keinem bauern im kraut, d. h. es steht niemand im wege (wie z. b. ein galgen mit einem gehenkten).
b)
heilkräuter, arzneikräuter, blutkraut, wundkraut, badekräuter, berufkräuter, giftkraut u. a.: es heilete sie weder kraut noch pflaster. weish. Sal. 16, 12; für den tod ist kein kraut gewachsen; man sagt, es sei kein kraut gewachsen, das unser bestimmtes lebensziel verlängern könne. Göthe 14, 197;
für solche krankheit ist kein kraut.
Waldis Es. 149ᵇ.
nd. heiszt recht alterthümlich gaud krût, gut kraut ein heilkraut, besonders am johannistag zu pflücken, s. Schamb. 115ᵃ; in christlicher zeit nachher liesz man solche kräuter kirchlich weihen, s.krautweihe. kräuter und wurzeln suchen, herbatum gehen, kräuteln Rädlein 564ᵃ. daher hiesz der botaniker, pharmaceut, selbst der heilkundige früher kräuter, kräutler. s. weiter 5. die zahllosen nutzbaren feld- und waldkräuter, deren kenntnis der alten zeit so gegenwärtig war, werden von der alten sprache theils mit -kraut, theils mit -wurz benannt, jenachdem das kraut oder die wurzel das dienliche war. aroma woltrehinde (wolriechende) wurz ald krut, species heilsam wurz ald krut voc. opt. Wack. 42, 5. 6.
c)
gewerblich, wie färbekräuter. bei gerbern heiszt hie und da der schmak oder sumach kurzweg das kraut, vergl.kräuter 2. Frisch 1, 545ᶜ.
d)
kraut für gewürz.
α)
so nordd. krûd, kraut, mnd. krûde pl. condimentum Dief. 140ᵇ, nl. kruid; ostfr. wustkrûd das in die wurst kommt, wie thymian, majoran Stürenb. 126ᵃ. dazu krûdkramer gewürzhändler, krüden würzen u. a.; der alteinheimische ausdruck (wie noch in beikraut, suppenkraut, kräuterwein, s. d.) ward dann auf die fremden 'gewürze' übertragen, z. b. krûde pl. von einer ladung überseeischer gewürze Berckmann strals. chron. 187. 132, krûder so Renner chron. (brem. wb. 2, 882). daher auch altn. krydda würzen, krydd n. gewürz Egilsson 479ᵃ, schwed. kryddor pl. würze, dän. kryderi.
β)
der gebrauch musz aber allgemeiner gewesen sein, vergl. krautbüchse, krauten 4, krautwurz, coll. gekrûde (= 'gewürze') Dief. 140ᵇ. 545ᵇ, wonach das auch mitteld., rheinisch war.
γ)
wahrscheinlich aber auch mhd., und so wol im folg.: giuʒe eʒ (das wasser) zû dem mûse (pflaumenmuse) mit truckem gestôʒeme krûte. buch v. guter speise § 9; nim ein frischen hechde ... und nim krût und stôʒ eʒ mit dem vische. § 46; nim frische mandelkern und weiche sie .. und ein wênic schœnen brôtes (semmel) und krût (für krûtes). § 47, es musz eine bestimmte hervorragende art gewürze sein, die kurzweg als krût bezeichnet wird.
e)
kraut für tabak, jetzt meist scherzhaft, ursprünglich wol als heilkraut, wie man den tabak früher ansah: durch einige züge sein gelbes kraut wieder lebhafter anglimmend. Gutzkow ritt. v. geiste 2, 63. man sagt so ein gutes, ein schlechtes kraut, stinkkraut u. ä.
3)
Das kraut 2, a galt auch für das bereitete gericht, 'kraut, die tracht von kreüteren gekochet' Maaler 251ᵈ, wie heute gemüse.
a)
schon mhd.: (die heil. Elisabeth) hîʒ ir dicke kochin halpgesotten krût und ungesmecket und ungesalzen. myst. 1, 244; fleisch unde brôt unde krût. Eckhart 333, 32 als nahrung überhaupt;
er sprach (der geizige zur frau), mîn vil liebiu trût,
leg wênic fleisches in daʒ krût,
daʒ der bache (speckseite) lange wer.
Helbling 1, 943,
sie trägt das fleisch darauf ganz fort und äuszert auf sein verwundern
wand eʒ ist sô smalzhaft,
vier krûten gît eʒ kraft,
es kann noch vier gerichte schmelzen, krût gleich gericht, s.kohlkraut 2 mhd. gleich kohlgericht, und wieder auch kohl so. im 14. jh. hiesz ein Krakauer bürger Crûtânefleisch (Behrend Magdeb. fragen s. xvi anm.), vgl. krautfleisch.
b)
und so fort bis jetzt:
(ich) hol morgen ain suppen, wenns kraut geseut.
fastn. sp. 739, 1,
wenn das gemüse kocht, will sie die brühe aus dem kessel schöpfen zur suppe;
der vierzehent iszt gern, ee das kraut ist gesoten (ehe das essen noch fertig ist).
730, 32;
ein feur ohn rauch anzumachen, ein kraut und fleisch zu kochen. weisth. 2, 172; so sol man geben zu maienzeit kraut und fleisch ... und zu den andern jahrgerichten soll man geben räben (rüben 260) und fleisch. 1, 249; vorerst muͦsz da sein ein supp und gruͤn kraut darzuͦ. Keisersb. sünd. d. munds 11ᵇ;
er (der wirt) gab ein kraut, was nit geschmalzen,
darauf ein fleisch, was nit gesalzen.
Ambr. lb. 130, 31;
wan du dem nechsten neben dir
solch speis bliest in sein angesicht,
dasz er vor kraut kan sehen nicht.
Scheit grob. L 4ᵃ;
unterthan sein aber heiszt (für die frau) nicht allein dem man ein kraut kochen und das haus versorgen ... Fischart ehz. 539 Sch.; ich kenne leute, die stehn in der meinung, wenn sie nicht ... am grünen donnerstage ein grün kraut von neunerlei kräutern ... fräszen, so würden sie zu ... eseln. Weise erzn. 253 c. 26, vgl. dazu kohlkräutlein;
wollt ihr von supp' und kraut nicht was?
'das warm geschlapp was soll mir das?'
Göthe 13, 81.
der schneider Siebentodt singt bei Cl. Brentano:
ach, alle tag zwei kraut,
macht jährlich zu verdauen
siebenhundert dreiszig kraut.
c)
saures kraut, eingemachtes weiszkraut (auch langes kraut, zettelkraut Schm. 2, 397): milzhäring gut zum sauren kraut. Garg. 56ᵃ (Sch. 91);
man trug im her ein saures kraut.
Uhland volksl. 662,
der artikel bezeichnet 'ein gericht saures kraut';
hie ligt meister Peter im grünen gras,
der so gern saur kraut asz.
Philander 2, 239,
vgl.sauerkraut, das auch sauerkohl heiszt. aber auch das sauerkraut heiszt kurzweg kraut, z. b. bair. im Innviertel (Keinz in den sitzungsber. der Münchner akad. 1865 s. 324).
d)
ähnlich kaltes kraut: gut cumpest, kalt kraut machen am herbst als rohe (d. i. so roh, wie es ist) von kumpesthaubten. küchenmeisterei d iij; ist mir verleidet wie kaltes kraut. Pestalozzi 4, 111. ferner kurzes oder kleines kraut, rübenkraut (schon Helbl. 3, 232), weisze rüben wie sauerkraut bereitet Schm. 2, 397, rabkraut 3, 4.
e)
die rüben werden dazu geschroten oder 'zu kraut gehackt' Schmeller 3, 520:
durchstochen wart ir hut (haut),
zerhacket und zerhowen,
als ob si weren krut.
Wolffs hist. volksl. 515,
es ist übertreibend wie einen in die pfanne hauen u. ä.; minutal, gehackt krut Altenstaig (grönkraut nomencl. Nürnb. 1530) Dief. 362ᵇ, vgl. krautstein. daraus ergibt sich denn kraut schlechthin gleich gehacktes kraut, deutlich aus dem 'zu kraut hacken' vorhin, und auch die erwähnten geschrotenen rüben heiszen in dieser gestalt kurzweg kraut. eigen, wie manigfach ein so viel gebrauchtes wort seinen begriff verwandelt.
f)
selbst die blosze allgemeine bed. essen, speise stellte sich ein, das zeigt Eulenspiegels spruch honig, das ist ein süsz krut hist. 90. im Chiemgau aber heiszt das mittagessen kurz kraut Schm. 2, 398, auch in Tirol (daneben kräutl kraut) Fromm. 6, 301. Brant narr. 85, 113 braucht krut für beköstigung (von arbeitsleuten) überhaupt; er spricht von den kosten des baus der pyramiden:
dan er umb krut gab also vil,
der ander kost (kosten) ich schwigen wil.
4)
Davon mancherlei redensarten.
a)
das kraut (wie den kohl) fett machen, den schmalz zum gemüse geben: mit diesem griffe sein mageres kraut fett machen. pol. stockf. 38, sich aufhelfen; während arme und geringe kerle .. das kraut fett machen müszten. Weise comödienpr. vorr., die hauptsache thun; ich denke wir werden kein kraut damit fett machen (nicht viel helfen). Göthe an Lavater s. 33; dér machts kraut auch nicht fett, thut nicht viel dazu; im hohen rathe .. der beiden verwandtschaften, die überall im dorfe das kraut fett werden lassen. Felder reich u. arm 250, d. i. zu allem wichtigen erst ihre bestätigung geben müssen, es erst gültig machen. ähnlich:
fremd kraut, und meine brühe drüber.
Claudius 1, 43 (27).
b)
ums kraut oder ins kraut reden, eig. das essen tadeln, dann überhaupt über etwas kritik üben, worüber man bisher geschwiegen hat oder sonst schweigt, auch sich ungeberdig stellen, unzufrieden stellen:
und redt umbs kraut, wenn man nicht gibt,
was ihm an trank und speis gebricht (beliebt?).
Ringwald laut. w. 108 (96),
von einem geizigen der wo anders zu gaste ist; wenn auch die teufelei alle tage währen soll, so müssen wir auch einmal ums kraut reden (einspruch thun). Chr. Weise böse Catharina 1, 20 (hdschr. in Zittau); die geschworne können nach beschaffenheit der sachen auch dem herrn schultheiszen ins kraut reden. baurenstands lasterprob 36; der griechisch text nennet sie ἀνδρείαν, eine männin die ein herz und muth hat zur haushaltung, eine heldin die umbs kraut reden darf, dasz sich das gesind vor ihr fürchten musz. Creidius 1, 340; man wird doch um sein (eigen) kraut reden dürfen, fränk. Frommann 6, 319. Auch ins kraut reden: (ein gesell erbietet sich, für die andern dem meister vors quartier zu rücken, weil sie nur kraut oder kohl zu essen erhielten) als er nun zu dem meister kommen, habe er gesagt: glück zu, meister, gebt ihr uns kraut, so essen wir kraut. und da er wider zu seinen mitgesellen kommen ... habe er geantwortet ... ich habe ihm tapfer ins kraut geredet. also meinte Eli auch, er habe seinen kindern tapfer ins kraut geredet ... Schuppius 298 (vgl. unter fuchsschwanz).
c)
das kraut verschütten bei einem, in ungnade fallen, schwäb., östr. Fromm. 4, 90. 105, gleichfalls vom tisch entlehnt, vgl. 'es verschütten' 3, 1122. 'ins kraut hinein', wie 'ins zeug hinein', tapfer drauf los: weil bürger und bauren wie ins kraut hinein kauften (bei einer auction). westph. Rob. 163, vgl. Garg. 43ᵇ den bauer, der fische für welsch kraut asz (Sch. 67 weisz kraut). das kraut einschneiden (vgl. kabiszschneider), die nötigen vorbereitungen treffen, Abele berichtet die ausrede einer frau, sie sei durch die einbildung schwanger geworden, und bemerkt dann in parenthese: ja wann ein anderer hierzu das kraut einschneidet. gerichtsh. 1, 431 cas. 86. von schlägen: wann der mann solchem seinem schönen weib und gassenfarerin ein häuslich kraut zu essen gibt. Albertinus schaupl. 300, vgl. fünffingerkraut. das kraut verderben, wie den brei versalzen u. ä.:
ja warlich bei der bernhaut,
wir würden sonst verderbens kraut.
Heros ird. pilger 1562 28ᵇ.
d)
'kraut und rüben' von mischmasch, durcheinander.
α)
er würde alles wie kraut und rüben untereinander gemenget finden. Weise erzn. 212; du redst immer wie kraut und rüben unter einander, frau! Weisze kom. op. 3, 231; die newtonische optik, dieser micmac von kraut und rüben. Göthe in Riemers mitth. 2, 684; das liegt wie kraut und rüben. Müllner 7, 151; stoszt sie, dasz sie über einander purzeln wie kraut und rüben. Grabbe Herm. 86. so bair. rübes und gabes (kohl) Rixner handwört. Sulzb. 1830 2, 100, auch rübes und stübes u. a., s. Tobler 371ᵇ. ähnlich wird poln. gebraucht groch z kapusta, erbsen und kohl, auch ciapu kapusta.
β)
auch auszer diesem sinne werden beide gern neben einander gebraucht, oft in einem gewissen gegensatze, vgl. unter 3, b weisth. 1, 249, auch krauthüter und unter kak 2: rüben und kraut als das wesentliche gemüse der kohlgärtner Baaders Nürnb. poliz. 272, 15. jahrh.;
der lieb herr sand Gallus
der pringt uns kraut und ruben.
Rosenblut in den fastn. sp. 1106;
auch kochet man da kraut und ruben.
H. Sachs 1, 506ᵃ;
kraut, kompost und ruben einfüllen. Fischart groszm. 33;
kraut und rüben
haben mich vertrieben:
hätt meine mutter fleisch gekocht, so wär ich bei ihr blieben.
Simrock spr. 5932.
5)
Ebenso galt das kraut 2, b dann zugleich für das daraus bereitete heilmittel.
a)
im sing.:
si wreven (rieben) hem (dem ohnmächtigen) crût inde oren.
Reinaert 4342 Gr.;
kruyt vur die gewunten, sy dae mit zo laven.
Wierstraat 3138. 1316;
der brunnen sand und koth
wird (durch Christi heilkraft) kraut und pflaster sein für blinder leute noth.
Opitz 3, 196, nach weish. Sal. 16, 12;
(ein quacksalber) hedde to kope kruet vör den wörmen,
de den jungen kindern de büke störmen.
Lauremberg 4, 179;
die (seinigen) wollen seine glut (fieber) mit kraut und essig brechen,
er aber schlägt es ab, weil er die kosten scheut.
Canitz 228 (86).
b)
aber begreiflich oft im pl., von den vorräten, oder weil ein mittel aus mehreren kräutern hergestellt wurde:
du aber, Galathee, nimm auf den abend ein (für kopfschmerz).
'ach, eh der abend kömmt, wirds wol vergangen sein'.
und dennoch werd ich dir von meinen kräutern geben.
Gellert 1784 3, 448 (d. band sc. 2),
nachher 'arzenei' und 'raut und wacholdersaft' genannt;
wol kräuter gäbs, des körpers qual zu stillen.
Göthe 3, 29 (tril. d. leid.).
so schwed. kryddor pl. heilmittel Rietz 358ᵃ (gemeinschwedisch gewürz, spezerei, s. 2, d).
c)
daher sog. schweiz. ein krüter, specificum, z. b. ein laxierkrüter Tobler 122ᵇ, der pl. zum sing. geworden (wie z. b. bei frücht 4¹, 260).
d)
auf dem Westerwalde heiszt latwerge kraut, dann auch kirschen- und pflaumenmus Schmidt 89, auch pomm. kirschkrüde, flederkrüde der ausgekochte saft Dähnert 257ᵇ. diesz denn verhochdeutscht: die weiber schickten den mennern kreude und wein zu schlosz (zur erfrischung). Henneberger preusz. landtafel (Königsb. 1595) 69, 'eingedickte süsze früchte, z. b. pflaumen'.
e)
daher denn auch die redensart 'das geht mit kräutern zu', mit unrechten dingen Frisch, Adelung.
α)
belege: bei dem die fraw abnam, dasz es mit kräutern zugangen war, wie man spricht. Wickram rollw. 17, 22; fielen ihm argwöhnische gedanken ein, es müste mit kräutern (wie man sagt) zugehen. Kirchhof wendunm. 1602 3, 356; es hatte ein paar den ehestand lang lediger weis getrieben, wozu gleichwol der bauch geschwiegen. etliche murmeler entblödeten sich, ob wäre es hierbei mit cräutern zugegangen. Simpl. cal. 178; wenn man durchs teufels hülf .. den leuten will schaden und wider helfen .. das gehet nicht natürlich mit kreutern zu, sondern es ist teufelei, triegerei, zauberei. Mathesius postilla 3, 38ᵇ.
β)
in letzter stelle zwar ist eine natürliche kunst damit bezeichnet, aber dasz auch zauberei damit gemeint war, zeigt z. b. ein spruch von kreütern, damit frawen ir mann bezaubern Hätzl. 217ᵃ, darin:
si machen usz krut ein gestüpp (pulver),
das ist guͦt zuͦ der lüpp;
die zauberer .. brauchen auch eines zeichens oder creatur, als würz und kräuter, und sprechen darüber das vater unser u. s. w. Luther 7, 403ᵇ. s. auch unten kräuterbüschel, kräuterhexe, kräutlerin, krautner, kräutlein 1, von liebeszauber: kruydeken 'loopt my na', amoris veneficium, philtrum. Kilian 264ᵇ. zur sache vgl. myth. 1146 ff. 555. schon in dem cap. 19 der lex salica (12, 1) de maleficiis: si quis alteri herbas dederit bibere, ut moriatur. frz. herber heiszt mit kräutern behandeln in abergläubischer weise, enherber vergiften. also kraut, kräuter heilmittel und zaubermittel zugleich, ganz wie gr. φάρμακον.
6)
Damit musz auch das frühere kraut für schieszpulver zusammenhängen.
a)
genauer heiszt es donnerkraut (15. jh., donrekruyt Wierstraat 749. 1024. 2273), büchsenkraut, zündkraut (Simpl. 1, 280 Kurz), die benennung nach dem vorigen daher, dasz es mit seiner wunderbaren wirkung zuerst als zaubermittel, geheimmittel erscheinen muszte. Fronsperger gibt ein recept zu gutem pulver: wiltu machen ein pulver von kraut, dasz es sehr fast knilt, so nimb ein kraut, das heiszt wollkraut u. s. w. 2, 148ᵇ (1596), pulver galt nämlich auch schon früh dafür, z. b. 1512 Soltau 2, 64, i. j. 1474 Wierstraat 1007. 1094. er hat aber auch kraut:
idt synt ouch so as ich verstayn (bei der belagerung)
by hondert tonnen kruytz verdayn.
Wierstraat 1134.
schon in der ersten zeit, im 14. jh. bei Laurent Aachener stadtrechnungen s. 56. 59 kruyt, dazu kruytkarre pulverwagen, kruytkammer pulverkammer (s. das gloss. dort).
b)
gewöhnlich tritt zusammen auf kraut und lot, pulver und blei:
krut, lot und pile (dat?) bleif dâr,
dat hadden se vorgetten.
Soltau 2, 35 v. j. 1493;
die hackenschützen sollen schuldig sein sich mit kraut und lot umb iren eigen pfenning zu versehen. Fronsp. 1, 31ᵇ; die festung wird der gestalt (durch überflüssiges schieszen) an kraut und loth entblöszet. Kirchhof disc. mil. 28;
für etlich tausend gulden roth
verschossen hat er kraut und loth.
Soltau 1, 384;
viel kraut und loth, dazu auch schrot
gab man ihn (den feinden) da zum besten.
2, 302;
schickten gen Augspurg gschwinde,
baten umb kraut und loth.
Adrians mitth. 125;
wolt gott, das alles kraut und loth,
so in dem reich ohn sonder noth
sampt manchem tapfern kriegesman
in vierzig jahren ist verthan ...
wer wider unsern feind gewand.
Ringwald laut. warh. 346 (308);
noch denselben mit vivers (lebensmitteln), kraut, loth, schiffen und andern zum kriege gehörigen sachen einigen vorschub zu thun. Micrälius Pomm. 5, 197;
ei einem landsknecht stehts wol an,
dasz er trag wehr, büchsen und flaschn,
auch kraut und loth in seiner taschn.
Ayrer fastn. 123ᵇ;
sie sollen iren advocatis nichts dann kraut und loth oder kaltes eisen geständig sein. Ayrer proc. 1, 9;
noch soldat noch Martisherzen
förchten immer (je) kraut und loth.
Spee trutzn. 104;
und ihm von dort aus so wol die victualia als kraut und loth zubringe. Simpl. 1, 407; weil er (der kriegsmann) weder mit kraute, loth noch feuer versehen ist. Butschky Patm. 311;
des krieges kraut und loth
bringt nicht ohn unterscheid den kriegern fall und tod.
Chr. Gryphius poet. w. 1, 825;
zur unzeit kommen und darmit nur, wie man sagt, kraut und loth in die luft zerschieszen. Leibnitz 2, 110; mit ober- und untergewehr und darzu gehörigen kraut und lot bestermaszen versehen. ehe eines weibes 238; er würde jeden ankömmling für einen kannibalen angesehen und ihn mit kraut und loth aus seinen sieben kanonen empfangen haben. Musäus Grandison 1, 14.
c)
aber auch kraut allein noch ziemlich lange: hatt er doch den schnoppen nicht und kont wol riechen, daʒ das kraut gebrant hett. Alberus wider Witzeln G 6ᵃ, vgl.'lunte riechen', wo nicht angebranntes gemüse gemeint ist;
darzu die rüstung sampt den spieszn
verderben und viel kraut verschieszn.
Ringwald laut. warh. 345;
das geld verschustert, kraut verschoszn.
348;
und brennt die tropfen mit dem kraut
in gottes namen auf die haut.
387 (345);
wenn er 'n alten rostigen musquedonner einmal mit losem kraut abgebrannt. Claudius 3, 63. noch Adelung führt es auf als 'zuweilen gebraucht', Klopstock nennt es entzündendes kraut od. 2, 138 (148, freiheitskrieg), s. zündkraut.
d)
auch nnl. kruid, buskruid, kruid en loot (kruidhuis pulverthurm, kruidmaaker pulvermüller u. a.), und dän. krud, bössekrud, kanonkrud, krud og lod (kruddamp pulverdampf u. s. w.), schwed. bössekrut, krut. selbst bei den Türken gilt für kraut und schieszpulver dasselbe wort (revue archéolog., n. série 18, 80).
e)
auch das rattenpulver, arsenik heiszt ostfr. röttenkrûd, nl. rottekruid, dän. rottekrud, schw. raͦttakrut, mag aber wol u. 5 zu rechnen sein.
7)
Übertragen, von dingen.
a)
im folg. ist deutlich an arzneikräuter gedacht:
o senen, du vil bitters kraut,
wee dem der dich in herzen baut.
Hätzl. 4ᵇ;
der zorn ist ein bitters kraut.
Keller erzähl. 684, 10;
es ist ein bitter kraut umb den tod. Agricola spr. nr. 526; sie waren frölich und guter ding, uns aber war es ein bitter und herbes kraut, wir hetten lieber gewöllt, wir weren in dem meer ertrunken. buch d. liebe 202ᶜ. so heiszt es Ambr. lb. 166, 11 scheiden ist bitterer denn der enzian.
b)
das hängt aber mit der alten beziehungsreichen auslegung der kräuter und blumen zusammen (vgl.kranz 4, d):
es wachsen zwei kräuter auf dem felde,
das ein heiszt merks, das ander melde.
pflück merks, lasz melde stan,
so wirst du gunst bei leuten han.
Gensschedel ethica rythm., Hoffmanns spenden 1, 26,
d. h. merke wol auf, aber verrate nichts, vgl. den schönen spruch Hätzl. 217ᵃ von kreutern, damit frawen ir man bezaubern, er zählt zehn kräuter auf, es sind tugenden und klugheiten, und ähnlich schon Hartmann im ersten büchl. 1285 ff.
c)
nachher aber sehr allgemein, z. b.:
drumb ist lieb ein verfluchtes kraut,
vermaledeit sei wer das baut.
H. Sachs 3, 3, 4;
und soltens all jung gsellen wissen,
was für ein kraut ist umb die eh,
keiner nem im kein weib nimmer meh.
2, 4, 16ᶜ;
brüder einigkeit ein seltsam (seltenes) kraut,
in wenig garten wird gebaut.
Henisch 838, 40;
musz ist ein böses kraut Stieler 1030; die fallende sucht heiszt das böse kraut. das. (bair. unkraut); 'selbst' ein gutes kraut, wächst aber nicht in allen gärten. Simrock spr. 9481;
langeweile ist ein böses kraut,
aber auch eine würze die viel verdaut.
Göthe 2, 246;
ja fluch! das ist ein böses kraut.
Z. Werner 24. febr. s. 147;
verdient hätte er es nicht (die üble behandlung), wenn er schon einige zeit von dem kraut welches nichts koste, man nenne es hochmuth, wol viel gehabt. Gotthelf 3, 436. vgl. daumenkraut.
d)
eigen von einem degen, wie es scheint:
Veit. weich bald, oder du wirst erstochen.
Lenz. ich hab das krauts gleicher gestalt.
W. Spangenberg Mammons sold A vijᵃ,
der degen wol wie ein mittel, zaubermittel gedacht, das krauts wie das dings 2, 1176, das zeugs u. ä.
8)
Dann auch von menschen.
a)
in gutem sinne:
o du mein trost und werder lust,
du edles kraut (geliebte),
gott hat dich selber gebaut.
Ambr. lb. 208, 21;
ach Pyramus, du edles kraut (klagt Thisbe),
wie hast du mir mein herz zuhaut.
Gryph. Squenz 1663 s. 23 (parodie des volksstils).
b)
gewöhnlich aber in üblem sinne (vgl. kräutlein, unkraut):
o weib, o weib, du böse haut,
so herb und bitter wechst kein kraut.
Körners hist. volksl. 243;
ein bös kraut über alle kreuter.
H. Sachs 2, 4, 4ᵈ;
stêfmôder is ên bôse kruit. Mones anz. 1838 sp. 50; meine frau begunte mit der zeit ein böses kraut zu werden. Olearius pers. ros. 2, 27;
der graf, mein herr, hiesz graf von Rips,
ein kraut wie Käsebier und Lips (räuber).
Bürger 24ᵇ (1, 114);
sie war mir auch das rechte kraut!
nun brennt sie gar sich reine!
49ᵃ.
ähnlich ironisch pflanze, früchtchen, vgl. inutilis herba Ov. ep. ex Ponto 2, 1, 15, ital. mal' erba, ein loser zeisig.
c)
auch in allgemeinerer verwendung:
wie dann das gemeine sprichwort laut:
die wirt sein fast einerlei kraut,
dann sie sein fast in einer schuͦl
aufzogen auf eim rechenstuͦl.
J. Frischlin Susanna (1589) 317.
diesz auch so: ja ja, du bist eben des rechten krauts! Simpl. 1, 72 (1, 1, 20). auch sachlich: es ist des rechten krauts und gar nichts neues, wann sich die lose vögel (die männer) so stellen ... 2, 370, kraut als der stoff, das zeug, von dem einer genommen ist. volksmäszig und alt ist wol auch folg.: so oft die rede auf deine familie kam, bogst du davon aus, als ob du aus dem kraute gewachsen wärest (gar nicht von menschen). Heinse Ardingh. 1, 84.
9)
kraut, ganz kleine fische? Frisch 1, 545ᶜ, s.krautflacke. ich weisz nicht ob backen krûd als feine speise im urkundenb. der stadt Göttingen 2, 370. 399 daher gehört.
Zitationshilfe
„kraut“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kraut>, abgerufen am 16.11.2018.

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