kunstverein m
Fundstelle: Lfg. 12 (1873), Bd. V (1873), Sp. 2732, Z. 47
1)
verein zur förderung der kunst, des kunstverständnisses u. ä. (noch bei Campe fehlend): dasz kein zweifel übrig bleibt, Mainz werde in dem rheinischen kunstverein sich .. förderlich erweisen. Göthe 43, 338 (kunstschätze am Rhein .. 1814), wo doch ein wirklicher verein im heutigen sinne, nach Göthes eigenem eingehenden berichte zu urtheilen, noch nicht vorliegt, nur die Rheinlande in ihrem erneuten kunstleben und kunstverkehr (s. d.) als zusammenwirkendes ganze so bezeichnet sind (vgl. s. 350 Frankfurt als kunstvermittelnd zwischen dem Ober- und Unterrhein, s. 356 eine gesellschaft von kunstfreunden das.).
2)
anders, als vereinigung der künste selbst, die zu éinem zwecke zusammenwirken, in dem prolog zur eröffnung des Berl. theaters 1821, vom theater selbst, im munde der muse des dramas:
in dieser schöpfung, diesem kunstverein,
wie musz es mir denn erst zu muthe sein!
4, 206.
Zitationshilfe
„kunstverein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/kunstverein>, abgerufen am 08.12.2019.

Weitere Informationen …