Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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lädchen, n.

lädchen, n.
kleine lade, kleiner behälter:
zcuhant her daʒ ledichen ûf brach,
unde dâ her daʒ kindichin gesach.
J. Rothe, Germania 9, 177;
von diesem elfenbeinernen crucifix besasz ich seit dreiszig jahren den körper mit haupt und füszen aus einem stücke, der gegenstand sowohl als die herrlichste kunst ward sorgfältig in dem kostbarsten lädchen aufbewahrt. Göthe 21, 225.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 36, Z. 27.

lädchen, n.

lädchen, n.
1)
kleiner fenster- oder thürladen.
2)
kleiner kaufladen:
und thut sie erst die schaltern auf,
da kommt das ganze städtchen,
und feilscht und wirbt mit hellem hauf
ums allerlei im lädchen.
Göthe 1, 37.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 36, Z. 35.

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Zitationshilfe
„lädchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%A4dchen>, abgerufen am 01.08.2021.

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