Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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langohr, n.

langohr, n.
1)
langes ohr: was für ein esel streckt sein langohr aus diesem geschwätze? Schiller kab. u. liebe 1, 2.
2)
der lange ohren hat (in diesem falle auch m.): langohr auritus Steinbach 2, 158; speciell bezogen auf den esel: ein esel schimpft den andern langohr. Simrock sprichw. 113; der esel schimpft das maul langohr. 114; und auf den hasen: wo man weisz, dasz der langohr sein lager hat. Coler hausb. 431; da heist je ein haasz den andern langohr. Simpl. 4, 389 Kurz.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 177, Z. 56.

längohren, verb.

längohren, verb.
die ohren lang hängen lassen: so er (der hirsch) die ohren recket, höret er trefflich, lengohrt er aber, so wirdt er ganz taub. Plinius von Heyden (1584) 151 (cum erexere aures acerrimi auditus, cum remisere, surdi).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 177, Z. 64.

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Zitationshilfe
„längohren“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%A4ngohren>, abgerufen am 27.10.2021.

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