Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lärmig, adj.

lärmig, adj.
von lärm erfüllt, mit lärm sich äuszernd: nun aber ging die lärmige freude über die glückliche auferstehung des herrn mit tagesanbruch los. Göthe 28, 109; unter den tabakswolken des lärmigen kaffeehauses. Thümmel 3, 437; o es wird herrlich und lärmig vollauf werden! Tieck 12, 328; Plautus liebt den raschen, oft lärmigen dialog. Mommsen röm. gesch. 2 (1855), 416;
da freut ich mich (in einer hauptstadt) an rollekutschen,
am lärmigen hin- und wiederrutschen.
Göthe 41, 256;
aufgerüttelt nun von lärmgen trommeln.
Shakesp. Richard II 1, 3;
rous'd up with boisterous untun'd drums.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1878), Bd. VI (1885), Sp. 206, Z. 56.

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Zitationshilfe
„lärmig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%A4rmig>, abgerufen am 25.10.2021.

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