Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

läuterfeuer, n.

läuterfeuer, n.
feuer das da läutert: etwa wie ein silber, das vom läuterfeuer lange herum getrieben worden, endlich farbig-schön ... erscheint. Göthe 18, 88; bildlich: es ist leider die erzählung, ohne dasz sie stark durchs läuterfeuer geht, nicht zu brauchen. an Schiller 319; es ist äuszerst interessant zu sehen, wie eine so höchst passionirte natur durch das grimmige läuterfeuer einer solchen revolution, an der sie so viel antheil nehmen muszte, durchgeht. 245; Schelling arbeitet jetzt seine ideen zum behuf seiner vorlesungen nochmals aus; sie müssen freilich noch manchmal durchs läuterfeuer bis sie völlig rein dastehen. an Knebel 196.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1879), Bd. VI (1885), Sp. 385, Z. 4.

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Zitationshilfe
„läuterfeuer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%A4uterfeuer>, abgerufen am 05.08.2021.

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