Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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loben, verb.

loben, verb.
laudare; vovere; ahd. lobôn und lobên, mhd. loben; alts. loƀôn, ags. lofian, in englischen mundarten loave, love, fries. lovia, altnord. lofa (hier nicht nur in der bedeutung loben, sondern auch gestatten, erlauben, wie das für letztere bedeutung sonst geltende altnord. leyfa doch auch loben und preisen heiszt). der begriff des gelobens hat sich erst später entwickelt, vgl. unten no. 10.
1)
loben, lob spenden, auszeichnend einen oder etwas hervorheben, ist der gegensatz zu schelten (wie mhd., wb. 1, 1021ᵃ):
nieman sol ze langer frist
loben, daʒ ze schelten ist.
Freidank 62, 9;
und golt geheiszen (versprechen) und kupfer gelten,
und voren loben und hinten schelten.
fastn. sp. 743, 7;
wer mich lobt in praesentia,
und schilt mich in absentia,
den hole die pestilentia.
Pistorius thes. par. 7, 22;
du kannst uns loben, kannst uns schelten,
wir lassen es nicht für das rechte gelten.
Göthe 2, 252;
wer befehlen kann, wird loben
und er wird auch wieder schelten.
5, 84;
ferner zu schimpfen, tadeln: Damis. ungelehrte! unwissende! Lisette. ist das geschimpft, oder gelobt? Lessing 1, 272;
künstler! dich selbst zu adeln
muszt du bescheiden prahlen;
lasz dich heute loben, morgen tadeln,
und immer bezahlen.
Göthe 4, 316.
2)
verbunden mit sinnverwandten begriffen, loben und rühmen, loben und preisen, loben und bewundern: loben und breisen, commendare, preconisare, loben und eren, gloriari. voc. inc. theut. n 1ᵇ; jauchzet dem herrn alle welt, singet, rhümet und lobet. ps. 98, 4; das dich loben und preisen alle, so deinen namen kennen. 1 Macc. 4, 33; und hielten den sabbath, und lobten und preiseten gott. 2 Macc. 8, 27; wir loben gott den vater, son, und den heiligen geist, .. und preisen ihn von nu an bis in ewigkeit. Luther 8, 361ᵃ;
gott sei gelobet und gebenedeiet,
der uns selber hat gespeiset
mit seinem fleische und mit seinem blute.
363ᵇ;
(einer der ihn) mit loben und bewundern plaget.
Gellert 1, 83;
besonders auch loben und danken, wobei der casus des objects der dativ (nach danken) oder der accusativ (nach loben) sein kann: gotte zu loben und danken. Luther 6, 353ᵃ; betet, lobet und danket seinem gott. Dan. 6, 10; aber: denn gott hats so haben wöllen, das ich bei euch gewesen bin, den lobet und danket. Tob. 12, 18; wenn nicht das formelle unterscheidungszeichen des casus entbehrt wird: lobet und danket jhr gott von himel bei jederman. 12, 7; gott loben und danken. Luther 6, 353ᵇ; oder beide casus ausdrücklich unterschieden werden: danket jm, lobet seinen namen. ps. 100, 4;
herr gott dich loben wir,
herr gott wir danken dir.
Luther 8, 367ᵇ.
loben in allitterierenden verbindungen: den leuten bin ich von herzen gut: dasz aber etliche laster so beschaffen sind, dasz ich sie weder loben noch lieben kan, solches geht die leute so eigentlich nicht an. Chr. Weise erzn. 3; so gelobt und gelabt fiel er dem fürsten ... zu füszen. J. Paul doppelheerschau s. 197.
3)
loben mit einfachem persönlichen object: gott, den herrn, den schöpfer loben; alles was odem hat, lobe den herrn. ps. 150, 6;
dich (Maria) lobet der hôhen engel schar.
Walther 7, 25;
ich lob dich schöpfer der natur.
Schwarzenberg 121ᵃ;
posaun, cornet, trompeten klar,
auch hörner krum gebogen,
gott loben sollet jhr fürwar.
Spee trutznachtigall (1654) 110;
zierlich wider kombt gekrochen
manches rauschend wässerlein,
so mit steinlein underbrochen
sausend lobt den schöpfer sein.
248;
lobt den herrn! die morgensonne
weckt die flur aus ihrer ruh.
lied von J. S. Patzke 1769;
denn der herr ist gros und hoch zu loben. ps. 96, 4 (vergl. dazu hochgelobt theil 4², 1618); gern in der formel gott sei gelobt!; gelobet sei der herr teglich. ps. 68, 20; er wird dem volk macht und kraft geben, gelobt sei gott. v. 30; gelobet sei gott und der vater unsers herrn Jhesu Christi. 2 Cor. 1, 3;
gelobet seist du, gott der macht,
gelobt sei deine treue!
Gellert 2, 140;
einen menschen loben: einen mit wüssen und in guͦten treüwen loben, pleno ore laudare Maaler 274ᶜ; dadurch er veranlasset wird, mich höher zu loben, als ich verdient habe. Chr. Weise erzn. 56 Braune; einen loben über den schellenkönig, insane laudare, deum facere Serz 92ᵃ;
man lôbt nâch tode manegen man,
der lop zer werlde nie gewan.
Freidank 61, 9;
wer wird nicht einen Klopstock loben?
doch wird ihn jeder lesen? nein.
Lessing 1, 1;
wer hat die redlichkeit erhoben,
ohn unsre väter mit zu loben?
87;
der lobt die neuern nur, und der lobt nur die alten.
174;
auch wir andern, dich zu loben,
wollen solch ein wunder hören.
Göthe 3, 10;
einen ins gesicht loben: hier wird die jungfer sich entschuldigen, und wird bitten, er soll sie nicht so sehr in das gesichte loben. Chr. Weise erzn. 130 Braune; wenn es nur nicht eine so gar kützliche sache wäre, einen ins gesicht zu loben! Lessing 1, 254; sich selbst loben: ich lobe mich nicht gerne selbst. Lessing 1, 284. Sprichwörtlich den heiligen Martin loben, schlemmen (mit bezug darauf, dasz zu Martini winterschmäuse stattfanden und das gelage durch lieder zu ehren des heil. Martin gewürzt ward, vgl. die Martinslieder bei Uhland volksl. 565 fgg.): hat disz volk (die Deutschen), so thuot es, und lobt s. Martin, lebt also in tag auf geratwol. S. Frank weltb. (in Wackernagels leseb. 3, 1, 333); gib das du morgen auch zu geben habest. gib nit das andere im sausz leben und s. Martin loben, du unser frawen fastest. sprichw. 1, 80ᵃ.
4)
in erweiterter construction; einen einem andern loben, anpreisen, durch lob empfehlen:
die jhr wohl sagen dörft, ausz eingebildtem wahn,
die, so jhr einem lobt, die sei jhm strack bescheret,
als ob in gottes rhat jhr gar gestiegen wehret,
vermeint was euch gefellt, gefall gleich jederman.
Zinkgref bei Opitz (1624) 218.
mit zusätzen, die grund und ursache des lobens anzeigen; in der ältern sprache und bis in die neuere hinein einen eines dinges loben, wegen etwas: verwundert sich der landvogt des meisterlichen schutzes, lobt den Tellen siner kunst. Tschudi chron. 1, 238;
ich lobe got der sîner güete,
daʒ er mir ie verlêch die sinne
daʒ ich si nam in mîn gemüete.
minnes. frühl. 50, 19;
des lobet er got und fröute sich.
a. Heinrich 145;
o schöpfer der naturen!
hoch schwellet mir der muht,
wan dich der creaturen (wegen der creaturen)
man dankbar loben thut.
Spee trutzn. (1654) 105;
so sprach Atreus sohn. desz lobten ihn alle Achaier.
Bürger 212ᵃ;
dafür nachher einen loben wegen, um, über, für etwas: das du den herrn deinen gott lobest, für das gute land, das er dir gegeben hat. 5 Mos. 8, 10; lobe den herrn umb seine gabe. Tob. 13, 11; sie lobten alle gott, uber dem, das geschehen war. ap. gesch. 4, 21; Ludwig XIV. liesz sich nicht wenig darüber loben. Klinger 12, 52;
(dann will ich) weinend bei dem abschiedskusz
noch gott für diese freude loben!
Stolberg 2, 18;
auch loben von einem oder etwas, in der ältern sprache reflexiv (sich loben von einem, sich über ihn lobend aussprechen): item die Sweiczer vertiget man also von hinnen: man claidet sie alle in einerlei cleidung, halb weisz und halb rot röck, und begabet die haubtleut auch mit gelt, also daʒ sie sich gar seer lobten von einem rat, und schieden gar frölichen von hinnen. d. städtechron. 2, 340, 18; später aber, wie in anderen fällen, transitiv:
wer zu loben von viel sachen,
da wil lob sich schwerer machen
als bei dem, wo nichts sich weiset,
das man füglich rühmt und preiset.
Logau 3, 150, 78;
es folgt ein abhängiger satz mit dasz oder wie: lobet den herrn, dasz Israel wider frei ist worden. richter 5, 2; und der herr lobete den ungerechten haushalter, das er klüglich gethan hatte. Luc. 16, 8;
gelobet seistu Jhesu Christ,
das du mensch geboren bist
von einer jungfraw.
Luther 8, 357ᵇ;
ein mann Lutherum loben thet,
wie ein so standthaft gmüth er hett.
Sandrub kurzweil (1618) 51;
loben mit angabe der wirkung:
und ein tapetenköniglein
pindarisch zum Trajan zu loben.
Pfeffel 2, 30;
wahrhaftig, er ist so eitel, und ich bin so geschickt, dasz ich mich wohl noch zu seiner frau an ihm loben wollte. Lessing 1, 239.
5)
loben, mit einfachem sächlichen object: der herr dein gott hat sie erwelet, das sie jm dienen und seinen namen loben. 5 Mos. 21, 5; herr erhebe dich in deiner kraft, so wöllen wir singen und loben deine macht. ps. 21, 14;
lobt, die ihr gottes knechte seid,
lobt seines namens herrligkeit.
Opitz psalmen s. 217;
lassen sie mich immer ein herz loben, madam, mit dem sie so viel ähnlichkeit haben. Gellert 4, 168; jeder krämer lobt seine waare. Simrock sprichw. 312;
maneger lobt ein fremedeʒ swert,
het erʒ dâ heime, eʒ wære unwert.
Freidank 61, 11;
da lobt es (mein herz) deines hauses glanz
und kanns doch nicht gnug loben.
P. Gerhard 49, 77;
nun lobt ihr menschen, wie ihr wollt,
des erdenlebens güte.
98, 31;
man lobte seinen (eines hundes) scherz, belachte seine sprünge.
Gellert 1, 86;
die halbe stadt lobt ihrer stimme schall.
28;
das röslein hat gar stolzen brauch
und strebet immer nach oben;
doch wird ein liebes liebchen auch
der lilie zierde loben.
Göthe 1, 190;
lobte, was zu loben war,
sollte das was schaden?
mein dem flachse gleiches haar,
und den gleichen faden.
202;
denn freilich, wo die mühe war gehoben,
da kann der waller jede stunde loben;
er geht beherzt, denn schritt für schritt ist leicht.
3, 140;
mit persönlichem wie sächlichem object: wenn sie (die zauberer oder hexen) ein hübsch rosz oder einen hübschen baum oder ein hübsch kind loben, von stund an, so bald sie es loben, dörret es. Keisersberg emeisz 47ᵃ; es ist ohne noth einen frommen mann zu loben oder auszuschreien, als wie wein, den man zum kauf anzepfen will. Mathesius Syrach 1, 58ᵃ, zugleich mit einem persönlichen auf das subject bezüglichen dativ, verschieden von dem unten no. 10:
lobt mir Davids weisen sohn! ..
brüder, lobt den Salomon.
brüder, laszt sein lob erschallen;
doch vor allen
lobt mir seinen weisen schlusz:
wer viel lernt, hat viel verdrusz!
Lessing 1, 85.
6)
etwas an einem loben: jeder lobte dasjenige an ihnen, was er an sich lobenswürdiges zu finden glaubte. Lessing 1, 254;
ich lob an dir als ein jurist,
was rechtens an dir löblich ist.
204;
wie mhd.: swaʒ man lobet an dem man,
dâ kêrt er sînen flîʒ an.
Freidank 61, 25.
7)
der infinitiv substantivisch: frewet euch der barmherzigkeit gottes, und schemet euch seines lobens nicht (schämt euch nicht, dasz ihr ihn lobt, vgl. dazu lob 3, c sp. 1075). Sir. 51, 37; aus einem munde gehet loben und fluchen. Jacobi 3, 2; weiter ist der alcoran vol eigens unnützes lobens. Luther 8, 16ᵇ;
mîn eines loben ist ein wiht,
volgents ander liute niht.
Freidank 61, 1;
im hause, da täglich mit loben
sein name wird herrlich erhoben.
P. Gerhard 7, 63;
nicht lobens wegen sind sie hier; ich weisz,
sie sind geschickt, zu tadeln und zu schelten.
Schiller Piccol. 1, 4;
vgl. dazu lobenswerth, lobenswürdig.
8)
dinge loben ihre verfertiger, wenn auch stumm, durch die blosze darstellung ihrer vollendeten art: das werk lobet den meister, und einen weisen fürsten seine hendel. Sir. 9, 24;
von der stirne heisz
rinnen musz der schweisz,
soll das werk den meister loben.
Schiller glocke v. 7;
auch des wappens nette schilder
loben den erfahrnen bilder.
v. 389;
es ist unvonnöthen, dieses lustspiel weitläuftig auszustreichen: weil es wegen der schönen erfindung, artigen eintheilung, künstlichen verwirrung, beweglichen schliszung und lehrreichen reden, sich selbst genugsam lobet. A. Gryphius 1698 1, 952; übrigens wird in der geschichte die tugend immer am besten sich durch und aus sich selbst loben. Schlosser weltg. 4, 351.
9)
loben, in den begriff des billigens, gutheiszens überschlagend, wie schon ahd. lopôn durch probare, approbare glossiert wird (Graff 2, 62): approbare loben, loven, laven Dief. 43ᵃ; in der urkundensprache mit lieben sich gefallen lassen (vergl. sp. 931) als rechtsformel: und haben denselben briev an allen seinen stücken, punkten und artikeln geliebet und gelobet und haben in von unsern fürstl. gnaden bestetigt. schles. urk. von 1367 bei Haltaus 1273; aber auch sonst später, wo der sinn der parteinahme für etwas, des besser gefallens als etwas vorher erwähntes, hervortritt: ich lobe darin die ehrbarkeit der handwerksleute, welche keinen in ihrer gesellschaft leiden, welcher überzeuget ist, dasz er hurerei oder ehebruch begangen habe. Schuppius 518; eine andere sagte: eben darumb habe ichs meinem manne gar fein abgewehnet, dasz er an keinen vornehmen ort zur leiche oder zur hochzeit gehen darf. ich lobe es bei geringen leuten, da hat man das ansehen allein, und geht über die andern weg. Chr. Weise erzn. 195 Braune;
da lob ich euch, ihr jungen helden (gegenüber dem blöden liebhaber),
ihr wiszt von keiner langen pein.
Gellert 1, 77.
10)
in verbindung mit einem persönlichen dativ, ich lobe mir etwas, wofür beispiele erst seit dem vorigen jahrhundert und von schriftstellern Mittel- und Norddeutschlands hier zu geben sind: die bücher, die todten gesellschafter! nein ich lobe mir das lebendige. Lessing 1, 224; die gänse loben sich reines wasser und treiben sich nicht, wie die enten, gern im kothe herum. Lenz naturgesch. 2 (1835), 310;
gewisz, herr wirth, diesz obst ist nicht für meinen magen.
denn wenn ich mir, es frei zu sagen,
ja eine baumfrucht loben musz,
so lob ich mir die welsche nusz.
Lessing 1, 128;
mein Leipzig lob ich mir!
es ist ein klein Paris und bildet seine leute.
Göthe 12, 108;
ich lobe mir das burschenleben,
ein jeder lobt sich seinen stand.
studentenlied von Kindleben 1781.
11)
loben für zusagen, sich wozu verpflichten, ist ahd. noch nicht bezeugt, der weg dazu ist aber durch die bedeutung probare, approbare (oben no. 9) gewiesen; im mhd. tritt er entwickelt auf: spondere loben, nd. loven Dief. 548ᵇ; vovere loben 629ᵇ;
ein vride wart den Kriechen hin
enboten von im und gesant,
den lopte er dô mit sîner hant
drî mânot, als sîn wart gegert.
troj. krieg 37800;
nhd. gleich darauf solte er, herzog Albrecht, das Etschlandt und Tirol in ir majestat nammen einnemen, das loben und schweren lassen. Zimm. chron. 1, 496, 30; doch wird es später hier immer durch geloben (s. d.) ersetzt, niederd. ist es noch vorhanden: dat hebbe ik god lavet, das habe ich gott gelobt; dat will ik di laven, das habe ich mir fest vorgenommen, dir zu thun, als drohungsformel, brem. wb. 3, 24, und danach bei Arndt auch schriftdeutsch:
wer ist der schalk, der meine
ruhstätte stören geht?
ich lob ihm, ich erscheine
auf leichter geisterschwinge.
ged. (1840) 166;
vergl. auch ausloben theil 1, 911, und verloben. in der verbindung das gelobte land das land welches gott verheiszen hat (2 Mos. 3, 17) gehört das particip zu geloben (mhd. daʒ lant des götleichen gelübdes Megenberg 469, 10), aber im heutigen sprachbewustsein wird gelobt als gepriesen gefaszt und zu loben gestellt:
ich hab in dem gelobten lande, —
und drum auch mir gelobt auf immerdar! —
der vorurtheile mehr schon abgelegt.
Lessing 2, 284;
und auch auf andere länder als Palästina bezogen:
dort nehmt ihr abschied von der deutschen erde,
und muntern laufs führt euch ein andrer strom
ins land Italien hinab, euch das gelobte.
Schiller Tell 5, 2.
12)
loben, vom krämer, seine waare schätzen, den preis derselben nennen (mit der verpflichtung sie um den genannten abzugeben): wie teuer lobstu deine wahre, quanti existimas merces tuas? Stieler 1170, der aber wol nur einen niederländischen und niederdeutschen gebrauch des verbums ins hochdeutsche übertragen hat: loven om te verkoopen, indicare, aestimare, pretium statuere rei venalis Kilian; hoe veel looft gy dat laken, wie viel (hoch) lobt ihr das tuch, zyn waar te hoog looven, seine waar allzu hoch loben, allzu viel begehren Kramer königl. niderhochteutsch wörterb. 1, 181ᵇ; wo hoog oder veel, lave ji dat? wie viel fordert ihr dafür? brem. wb. 3, 24.
13)
loben, anführen, erwähnen, citieren, dem lat. laudare testes u. ähnl. nachgebildet: von den obgelobten näheren gebirgen (in Hackerts gemälden). Göthe 37, 346 (vorher: besonders aber pflegte Hackert seine ganze kunst an nicht sehr entfernten bergen zu zeigen. 344); vgl. dazu die stelle aus Kant unter beloben theil 1, 1453.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1079, Z. 1.

löbte, f.

löbte, f.
verlöbnis und feier derselben: nachbar Alex gibt löbte mit seiner tochter Plonen. Schoch stud.-leb. D; wenn sol denn die löbte werden? ebenda.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1092, Z. 34.

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Zitationshilfe
„löbte“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%B6bte>, abgerufen am 08.12.2021.

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