Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

löcklein, n.

löcklein, n.
kleine, zierliche locke:
die reiden löckelîn.
Renner 411;
ir stirn und haar ist überusz,
und vornen hüpsche löcklin krus.
fastn. sp. 880, 27;
ach, schenkte mir der ritter traut
nur seines haars ein löcklein,
wie wär ich freudenvoll!
Uhland ged. 236;
in der form löckel, löckle: unz daʒ din löckel naʒ sint auf dem haupt (vom thau). Megenberg 83, 25; löckle wullen, flocculus. Maaler 274ᵈ; nit höher dann ein löckle wullen achten, wenig achten und ring schetzen, flocci facere. ebenda; er ist ein mann wie ein löckle hew .. auf den nicht viel zu bawen ist. anm. weiszh. lustg. 522.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1114, Z. 32.

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Zitationshilfe
„löcklein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%B6cklein>, abgerufen am 05.08.2021.

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