Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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lohner, m.

lohner, m.
1)
der lohn gibt, belohner: remunerator loner Dief. 492ᵇ;
wes sint aber, süeʒer Crist,
der ein getriuwer lôner bist,
dise gâbe danne dîn?
Konr. v. Würzburg st. Nicolaus 292 Bartsch;
Joseph, lieber Joseph mein,
hilf mir wiegen mein kindelein,
gott der will dein lohner sein
im himmelreich.
alte cathol. geistl. kirchengesäng (Cölln 1610) 47ᵃ;
o weib, o weib, du böse katz,
ich hab für dir kein sichern blatz,
zerkratzt mir oft das angsicht mein,
der teufel soll dein lohner sein.
Körner hist. volksl. 244.
2)
der lohn empfängt: loner, mercenarius, taglohner. voc. inc. theut. n 2ᵃ; und wer Kristi leben dar umb hât, das er dâ mit etwas uberkomen oder verdienen wil, der hât es als ein lôner und nicht von liebe. theol. deutsch 72; und das gehôrt einem iglichen lôner zu, das er sîner erbeit gerne ein ende hête. ebenda (vgl. auch s. 74. 75).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1141, Z. 13.

löhner, m.

löhner, m.
lohnempfänger, um lohn gedungener arbeiter: der fremd und der löner süllen nit daraus essen (advena et mercenarius non edent ex eo). bibel von 1483 38ᵃ (2 Mos. 12, 45, bei Luther mietling). vgl. liedlöhner, tagelöhner, eigenlöhner.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1141, Z. 35.

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lumpenleute lügengeist
Zitationshilfe
„löhner“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%B6hner>, abgerufen am 02.12.2021.

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