Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

löschbrand, m.

löschbrand, m.
gelöschter brand: fürcht dich nicht, und dein herz sei unverzagt, fur diesen zween rauchenden lesschbrenden. Jes. 7, 4; dazu soll sie mir am heiszen mittage stoppeln gehn, bis sie so trocken, so schwarz geworden, als ein löschbrand. Lessing 7, 324 (nach Terent. Adelph. 5, 3, 63 tam excoctam reddam atque atram, quam carbo est);
jetzo dem lieben papa und dem jünglinge reichte die jungfrau
pfeifen dar, und tabak in der fleckigen hülle des seehunds,
und mit des löschbrands ende, dem glimmenden, zündete Hans an.
Voss Luise 1, 355;
sie nun trat an den heerd, und die glimmende asche zerwühlend,
weckte sie gestriges feuer, und legt um den rauchenden löschbrand
säuberlich trockenes laub, und harzigen kien und gedörrte
tannenrind, und blies es mit keichendem athem in flammen.
werke 2, 313.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1176, Z. 34.

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Zitationshilfe
„löschbrand“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%B6schbrand>, abgerufen am 08.12.2021.

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