Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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löthe, f.

löthe, f.
1)
wie loth 4, und löth, die löthmasse: die löt, lötmetall, lötwerk, ferrumen Frisch 1, 624ᵇ; filigran. aus gold- und silberdräthen von verschiedener stärke, so wie aus dergleichen körnern, wurden zierrathen zusammengelegt, mit drachant verbunden, und die löthe gehörig angebracht; sodann, auf einer eisernen platte einem gewissen feuergrad ausgesetzt und die theile zusammengelöthet. Göthe 35, 321; bei den glasern die verbleite fenster herstellen, das schnellloth.
2)
die handlung des löthens: die hornarbeiter nennen so die zusammenpressung des schiltkrots, die auf warmem wege erfolgt.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1206, Z. 43.

löthe, f.

löthe, f.
name der mäusegerste, hordeum murinum, und des winterlolchs, lolium perenne. Nemnich. beide pflanzen auch löthegras.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1206, Z. 53.

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Zitationshilfe
„löthe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%B6the>, abgerufen am 04.08.2021.

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