Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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lösch, n.

lösch, n.
eine art feinen roten leders, ahd. loski, mhd. lösche, vgl. Schm. 1, 1521 Fromm.: rubicoreum losch, lösch, lasch, los, loisz Dief. 501ᶜ; losch, alluta, est genus corii preparati. voc. inc. theut. n 2ᵃ; wann das glyd oder der schad ganz rot ist als ein lösch. Gersdorf feldb. der wundarzn. 79.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1176, Z. 17.

lösch, n.

lösch, n.
was lösche 1, vgl. unten: das lösch (in den hüttenwerken). Jacobsson 2, 633ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1176, Z. 22.

lötsche, lötsch, m. oder f.

lötsche, lötsch, m. oder f.,
für einen wenig werten hund gebraucht, vergl. leutsche sp. 850: der ander hunt vor dem du dich ouch hüten solt, .. das ist ein verlegner fuler leidhunt, der do niergens me zuͦ guͦt ist zuͦ bruchen, weder zuͦ jagen, noch zuͦ huͤten noch zuͦ andern dingen. dise verlegne lötschen die brucht man gewonlich in dem Schwobenland. dises ist der hunt der yederman für fründ het, und gegen yederman loufet zuͦ wedelen. Keisersberg bilg. 142ᶜ; sie hant nit den christenlichen ernst, sie sint weder hunt noch lötsch. 144ᵇ; einen bauerhund meinend: wo aber der wolf nirgents angeschrien, noch mit baursrüden und lötschen am morgen frü gejagt ist worden. Sebiz 632.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1208, Z. 67.

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Zitationshilfe
„lötsch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%B6tsch>, abgerufen am 08.12.2021.

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