Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

löwchen, n.

löwchen, n.
löwe in schmeichelnder rede: ich will so lieblich brüllen, dasz der könig und die königin sagen sollen, mein liebes löwichen, brülle noch einmal. A. Gryphius 1698 1, 722 (vergl. Shakesp. sommernachtstraum 1, 2); (wir bitten) um eine recension, dasz der könig und die königin sagen sollen, liebes löwchen, brülle noch einmal! Wieland in Mercks briefs. 2, 112; kleiner löwe: einen hübschen geschnittenen stein lege ich bei, ein löwchen, dem eine bremse vor der nase schnurrt .. ich wünsche dasz ihr damit künftig eure briefe siegelt. Göthe 27, 256; auf dem wege nach der oper brachte man mir den brief von wohlbekannter hand, und dieszmal doppelt willkommen mit dem löwchen gesiegelt. 275.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1215, Z. 32.

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Zitationshilfe
„löwchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%B6wchen>, abgerufen am 28.10.2021.

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