Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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lulle, lülle, m.

lulle, lülle, m.
narr, dummkopf; angelehnt an lullen saugen (s. nachher), so dasz eigentlich etwa ein an den fingern saugender gemeint sein wird; als eigenname: nun war dozumal zu Rordorf ein einfeltiger mentsch, hiesz Hainrich Klenker, er ward aber nun der Lulle genannt. Zimm. chron. 2, 357, 2; und ist ein groszer argwon gewesen, er hab den Lullin uf dem weg ermurdt. 357, 8; als appellativ:
da stet er (der geputzte landsknecht) wie ein lüllen
in seim zerhackten kleid.
Uhland volksl. 528.
vergl. dazu löll, lölle sp. 1143 fg.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1287, Z. 57.

lulle, lülle, m.

lulle, lülle, m.
narr, dummkopf; angelehnt an lullen saugen (s. nachher), so dasz eigentlich etwa ein an den fingern saugender gemeint sein wird; als eigenname: nun war dozumal zu Rordorf ein einfeltiger mentsch, hiesz Hainrich Klenker, er ward aber nun der Lulle genannt. Zimm. chron. 2, 357, 2; und ist ein groszer argwon gewesen, er hab den Lullin uf dem weg ermurdt. 357, 8; als appellativ:
da stet er (der geputzte landsknecht) wie ein lüllen
in seim zerhackten kleid.
Uhland volksl. 528.
vergl. dazu löll, lölle sp. 1143 fg.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1287, Z. 57.

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Zitationshilfe
„lülle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%BClle>, abgerufen am 14.08.2020.

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