Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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lummeln, verb.

lummeln, verb.
lumm sein, schlaff, welk sein: die frauen haben grosze sorg, das die haut die man sicht, das die strack sei und glatt, so sie von ir selber lumlet, ler und welk ist. Keisersberg evang. 1517 120ᵃ; du sihest daʒ die berurt (vom schlage gerührt) seint, seint weich, lodlecht, die haut lumlet, lappet und ist ein arm ding. 152ᵃ; dasz ihm die hosen lumlen, wie einen Jacobsbruder. de fide conc. 115. schwäbisch lummelen (neben lümpeln und limpeln) gleichgültig, phlegmatisch, nachlässig sein und handeln. Schmid 366; in der Rhein- und Maingegend lummeln, lumlen schlaff herabhangen (wetterauisch lammeln) Kehrein 267. vgl.lummen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1291, Z. 39.

lümmeln, verb.

lümmeln, verb.
sich wie ein lümmel betragen: lümmelen, domi delitescere, torpere, oscitari, desidere Stieler 1140; ich lümmele, bardum agrestem vel rusticum refero Steinbach 1, 1083; reflexiv: wie .. mancher lauskerl (mit verlaub zu reden) einen breiten stuhl hat, worin er sich lümmelt. Fr. Müller 3, 64.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1291, Z. 50.

lümmeln, verb.

lümmeln, verb.
bei den färbern, eine zu färbende sache, ehe die küpe in völligen sud kommt, etliche male lüften, wodurch die farbe desto besser anfällt. Jacobsson 2, 645ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1291, Z. 55.

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Zitationshilfe
„lümmeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%BCmmeln>, abgerufen am 14.08.2020.

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