Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

lümplein, n.

lümplein, n.
panniculus. Kirsch cornucop.: das ander lümplin ist iergens ein böses schmutziges schleierlin, do man dir dyn houpt in windet noch dinem tod. Keisersberg bilg. 23ᶜ; tüchlein:
(als ich) darnach der kuo den baren gewüst,
fand ich ein lumpli, was zemen bunden,
dasz lag im baren wol da unden ...
band dasz lumpli uf und nam dasz gelt.
fastn. sp. 826, 25. 33;
dasz (geld) in ein lumptli verbunden
leit es in barrem woll da unden.
832, 10.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1302, Z. 11.

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Zitationshilfe
„lümplein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%BCmplein>, abgerufen am 14.08.2020.

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