Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

Es wurden mehrere Einträge zu Ihrer Abfrage gefunden:

lüning, m.

lüning, m.
der sperling; in Niederdeutschland: die Holsteiner und Meckelburger nennens (den sperling) einen lühning. Coler nausb. 475; der name ist als lüning, löning, lünk, lüling über das ganze niederdeutsche gebiet verbreitet, vgl. Schiller zum mecklenb. thier- u. kräuterb. 2, 15ᵇ; die alte form ist hliuning: passeres hliuningôs Essener glossen im jahrb. des vereins für niederd. sprachforschung 1878 s. 47; am nächsten wol zusammenhängend mit ags. hleónađ wohnstätte, dach und fach (ic me ânum her eáđe getimbre hûs and hleónađ Guthlac 223), so dasz im worte die anhänglichkeit des vogels an das haus hervorgehoben würde, die ihm auch den namen hausspar, haussperling (theil 4², 690) gegeben hat.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1306, Z. 58.

lüning, m.

lüning, m.
achsnagel; s.lünse.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1306, Z. 70.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
lügengebäude
Zitationshilfe
„lüning“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/l%C3%BCning>, abgerufen am 14.08.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch (¹DWB)