Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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la

la
die note a der tonleiter, bei schriftstellern bis ins 17. jh.:
auff von dem ut hôch in das lâ.
Wolkenst. no. 90. 1, 13.
bei Abraham a S. Clara im wortspiele mit dem mundartlichen (bairischen, alemannischen) imperativ la des verbums lân lassen: endlich wurde ich zu einem kranken berufen, dessen leben schon auf das letzte la mi fa ging, das ist, lasz mich fahren. werke (Passauer ausg.) 11, 255; bist du schon in der gefahr, dasz dir nit gleich der tod das lamifare singet. 5, 264.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 3, Z. 63.

la, interj.

la interj
1)
bei dem trällern einer melodie oder bei übung der singstimme ohne text (beim solfeggieren):
vocalisierend saszen da
um mich (Apollo) herum die töchter (musen),
das sang und klang, la-la, la-la,
geplauder und gelächter.
H. Heine 18, 47;
beim stimmen der kehle, in verbindung mit ähnlichen lauten:
Altmeyer. a! tara lara da! Frosch. die kehlen sind gestimmt!
Göthe 12, 104;
als kehrreim einer strophe:
an dem reinsten frühlingsmorgen
gieng die schäferin und sang ..
so la la! le ralla!
Göthe 1, 21, vgl. 22.
vgl. auch trallala.
2)
in der redensart so so, la la, im sinne von ziemlich, leidlich, wie das franz. la la (en réponse, avec le sens de médiocrement. Littré 2, 226ᵃ): 'wie geht es?' je nun, so so, la la!; sein herr hatte sonst noch allerlei redensarten an sich, die er bei jeder gelegenheit wiederholte, zum exempel: so so, la la. Hebel (1853) 2, 148.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 3, Z. 43.

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