Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landüblich, adj.

landüblich, adj.
wie landesüblich sp. 112: landübliche tahten und sitten. Butschky kanzl. 487; landüblicher wucher. Rabener werke 2, 120; landübliche zinsen. Musäus 2, 47; reif war W. vollends wohl zu keinem landüblichen berufe. Göthe 37, 85; die Böhmen entschuldigten sie (die hinabstürzung der kaiserl. räthe) als einen landüblichen gebrauch. Schiller 897ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 147, Z. 29.

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Zitationshilfe
„landüblich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/land%C3%BCblich>, abgerufen am 08.08.2020.

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