Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landmeister, m.

landmeister, m.
1)
der hochmeister in Preuszen:
brûdir Herman Balke genant
von dem dûtschin hûs irkant
der êrste lantmeistir was
in Prûʒinlande.
Jeroschin 3613;
weil aber der orden unter seiner regierung viel häuser und länder bekommen, und einem alles zu regiren unmöglich war, ordnet er landmeister. Henneberger 365; darum, dasz sie hin und wieder in ihren gebieten landmeister verordneten. Schütz 16.
2)
landmeister, meister eines handwerks, der auf dem lande wohnt, aber der innung desselben gewerkes in den städten einverleibt ist. Jacobsson 2, 554ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 125, Z. 69.

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Zitationshilfe
„landmeister“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landmeister>, abgerufen am 11.08.2020.

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