Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landmiliz, f.

landmiliz, f.
aufgebot von wehrhaften landeseingesessenen, zur vertheidigung des landes: als er auf einmal eine anzahl bewaffneter leute durchs feld kommen sah, die er an ihren langen und weiten röcken, groszen aufschlägen, unförmlichen hüten und plumpen gewehren, an ihrem treuherzigen gange und dem bequemen tragen ihres körpers sogleich für ein commando landmiliz erkannte. Göthe 18, 69; die gute anstalt der landmiliz. 21, 27; einige reguläre truppen und ein ansehnliches corps landmiliz, welches der hauptarmee zur pflanzschule diente, blieb in Schweden zurück. Schiller 8, 387 Kurz (30jähr. krieg 1, 2).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 126, Z. 8.

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Zitationshilfe
„landmiliz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landmiliz>, abgerufen am 11.08.2020.

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