Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landräuber, m.

landräuber, m.
nach landraub 1: das er billich umbkomen sei, als ein öffentlicher landreuber. Luther 3, 246ᵃ; also dʒ sie kein gröszern landräuber hetten dann jren herrn, von dem sie lieb, trew, schutz und schirm solten haben. S. Frank sprichw. 1, 143ᵃ; wenn ein gröszeres unheil aus der verfolgung eines landräubers zu befahren, stehet es dem prinz gar nicht zu verübeln, das er durch begnadung des strafwürdigen sein geplagtes reich der ruin entzeucht. Butschky Patmos 854.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 127, Z. 55.

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Zitationshilfe
„landräuber“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landr%C3%A4uber>, abgerufen am 11.08.2020.

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