Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landregen, m.

landregen, m.
pluvia totam regionem irrigans. Steinbach 2, 241: die witterung war vier wochen lang kühl, manche tage sogar empfindlich kalt, mit abwechselndem, meistentheils strichregen; allgemeine landregen waren seltener. Göthe 58, 179; ein allgemeiner landregen; der ganze himmel überzogen von anfang bis ans ende. Bettine br. 1, 209; statt der rauschenden güsse fiel jetzt ein dauerhafter landregen aus den wolken. Freytag soll und haben 2, 208. bildlich: vor der seule, vor welcher der morgenthau der ideale sich zum grauen kalten landregen entfaltet hat. J. Paul Tit. 1, 14.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 128, Z. 73.

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Zitationshilfe
„landregen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landregen>, abgerufen am 13.08.2020.

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