Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landesbrauch, landsbrauch, m.

landesbrauch, landsbrauch, m.
brauch, sitte, gewohnheit eines landes: der landsbrauch, sitten und gewohnheit desz lands, mos patrius. Maaler 262ᵃ; bücher von gemeinen statt und landtsbreüchen, rituales libri. ebenda; er wil den landsbrauch nicht lassen abgehen. buch d. liebe 225ᵇ; nach damahligem landesbrauche. Butschky hd. kanzellei 717;
euch bitt ich (die Germania) durch mein reich, das stets gewesen
frei,
durch mein natürlich recht, da ihr mich mutter ehret,
durch unsern landesbrauch, und alte deutsche treu, ..
ach, springt der mutter bei!
P. Fleming 119;
was sich reimt das schickt sich auch,
spricht der frische landesbrauch.
Logau 1, 18, 55;
mancher schreibt mir freundlich lieber, und es bleibt beim schreiben;
was der landsbrauch mitte bringet, mag man kühnlich treiben.
3, 131, 71.
vgl.landbrauch.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 107, Z. 41.

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Zitationshilfe
„landsbrauch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landsbrauch>, abgerufen am 08.08.2020.

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