Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landschranne, f.

landschranne, f.
1)
gerichtsbank, gericht für ein land, ein gebiet: nach dem selbigen ist gedachter Slayttiner zugefaren und hat mich anstat meines bruders säligen in die landschrann zu Laybach zum drittenmal verklagt. urk. Max. no. 271, s. 405.
2)
getreidemarkt auf dem lande: die für die saaten anhaltend günstige witterung verursachte sowohl auf den landschrannen als auf hiesigem markte eine gedrückte stimmung und weiteren preisrückgang. Frankf. journ. vom 6. mai 1872 (aus München).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 135, Z. 21.

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Zitationshilfe
„landschranne“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landschranne>, abgerufen am 10.08.2020.

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