Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landesfürst, landsfürst, m.

landesfürst, landsfürst, m.
fürst eines landes: landsfürst princeps regionis sive territorii Frisch 1, 571ᶜ; deshalben an ewer kön. mt. als mein allergenadigsten herrn und landsfürsten ist mein ganz undertänig fleiszig pittend. urk. Max. no. 256 s. 383; damit er (ein condottiere) sich vielleicht von einem wandelbaren kriegsfürsten zu einem bestätigten friedens- und landesfürsten erheben möchte. Göthe 38, 258;
unsern landsfürsten du (gott) regier,
auf deinen weg jhn allzeit führ.
Selneccer christl. psalmen (1587) s. 120;
ein unterthan märkt auf, wasz ihm sein lands-fürst saget.
Rompler 207.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 108, Z. 38.

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Zitationshilfe
„landsfürst“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landsf%C3%BCrst>, abgerufen am 12.08.2020.

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