Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landshuld, f.

landshuld, f.
begnadigung eines verbrechers von seiten der landesregierung: (wir haben eure kaiserl. maj. gebeten) das dieselb die vermaint landshuld, so unsers gnedigen herren bischove zu Augspurg weltlich räte dem bemelten Ulrichen Schmid (einen totschläger am vater der bittsteller) .. auszerhalb und on unser bewilligen gegeben und gestadt, gnedigclich abschaffen und aufheben welte. urkunde Max. no. 283 s. 420; alsdann welle eur kais. mt. die vermaint landshuld jme unpillicherweise gegeben, nichtigen, tödten und aufheben, und uns arme bei egerurter urtail zu Burgaw erlangt, genedigclich schutzen und schurmen. 421.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 136, Z. 32.

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Zitationshilfe
„landshuld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landshuld>, abgerufen am 08.08.2020.

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