Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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landsiedel, m.

landsiedel, m.
inhaber eines land- oder meiergutes, ahd. lantsidilo, accola, colonus, indigena, agricola, mhd. lantsidel, lantsedel. Haltaus 1181. 1182. Lexer mhd. handwb. 1, 1829: wir lantsedel zu Sotzbach. weisth. 3, 401 (Wetterau, 15. jahrh.); daʒ er oberster faut und herre si uber alleʒ sin gut zu Kennickein, lantsideln und eigen luten. 6, 19 (Franken, von 1422).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 136, Z. 46.

landsiedel, n.

landsiedel, n.
ein landsitz oder landgut, praedium. Frisch 1, 570ᶜ. landsiedel auch jus landsideliae, jus colonarium, jus mansionarium, landsiedelrecht. Haltaus 1182.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 136, Z. 52.

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Zitationshilfe
„landsiedel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landsiedel>, abgerufen am 11.08.2020.

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