Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landsitte, f., früher m.

landsitte, f., früher m.,
sitte, brauch eines landes, mhd. lantsite: das landrecht und landsitten, den keiserlichen gemeinen rechten werden fürgezogen, und die keiserlichen nur zur not braucht. Luther 1, 311ᵇ; als nu Moses spricht, das die sünde daher eingerissen ist, das die gottes kinder nach der menschen töchtere gesehen haben, zeiget er gnugsam an, das die welt eitel fleisch und blut worden ist, wie er auch hernach sagt, und bereit dazu komen war, das man solchs in eine gewonheit bracht, und für einen landsitten hielte. 4, 44ᵃ. vgl. landessitte.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 136, Z. 74.

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Zitationshilfe
„landsitte“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landsitte>, abgerufen am 10.08.2020.

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