Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landsmännin, f.

landsmännin, f.
eingeborene des gleichen landes: kamen den nechsten tag zum Brigar bad, do fand si ein lantzmennin. Th. Platter 62; ob er (der Chinese) gleich das dreifache kinn und den wanst seiner landsmännin reizender finden würde. Wieland 1, 152 (179); mit erlaubnis unsrer schönen landsmänninnen. 11, 273; meine schwester übertraf alle ihre landsmänninnen. Göthe 38, 62; in nicht umgelauteter form:
ich stürbe mirs denn ab, so hoff ichs zu erleeben,
dasz, wenn ich diesen lauf zu ende habe bracht,
ich dier den ersten kusz, o landsmannin, wil geeben.
P. Fleming 100.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 141, Z. 20.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
landmark lauffrohne
Zitationshilfe
„landsmännin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landsm%C3%A4nnin>, abgerufen am 11.08.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch (¹DWB)