Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landspitze, f.

landspitze, f.
durch see oder durch flüsse gebildete spitze eines landes: landspitze, promontorium, cornu terrae, angulus terrae acutior in lacum vel fluvium se protendens Frisch 1, 570ᶜ; hunderte von Franzosen rannten am ufer aufwärts und verführten ein gewaltiges jubelgeschrei, als dieses trojanische meerpferd (ein schiff mit besatzung bei der belagerung von Mainz 1793), fern von dem beabsichtigten ziel der landspitze, durch den einströmenden Main ergriffen und nun zwischen Rhein und Main gelassen und unaufhaltsam dahin fuhr. Göthe 30, 298; wir fuhren nun quer über den see nach der linken landspitze zu, wo dann nordöstlich die Schwyzer Mythenberge bald wieder erschienen. 43, 201.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 142, Z. 1.

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Zitationshilfe
„landspitze“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landspitze>, abgerufen am 11.08.2020.

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