Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landstand, m.

landstand, m.
glied einer landesvertretung: da wir uns als gehorsame landstände einstelleten. Schuppius 39; in der that schickte sichs auch nicht, dasz so ein ansehnlicher landstand in die schule gieng. was er als erb-, lehn- und gerichtsherr zu wissen nöthig hatte, verstund er nach ihrer meinung schon. Rabener sat. 4, 103; der plural auch von der gesamtheit der landesvertretung: jede provinz, so klein sie war, hatte ihre staaten, ihre landstände. Göthe 8, 201.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 142, Z. 69.

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Zitationshilfe
„landstand“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landstand>, abgerufen am 08.08.2020.

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