Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landsteuer, f.

landsteuer, f.
steuer die das land aufbringt, allgemeine steuer: und so ain gemaine landschaft ainem landfürsten ain landsteur zuesagt ze geben, von wes ursach das geschicht, so sein unser armen leut und hindersessen .. von alter gewonhait und privilegi steurfrei. weisth. 6, 179 (Tegernsee, 15. jahrh.); damit man kein landstewr dürfte auf den armen anlegen. Luther 3, 111ᵇ; alsdann aber sind die bürger .. keiner andern steuer, als den allgemeinen landsteuern unterworfen. Möser patr. phant. 1, 203;
in die canzlei so wöllen wir
und ein landstewr anschlagen.
H. Sachs 3, 2, 28ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 143, Z. 25.

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Zitationshilfe
„landsteuer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landsteuer>, abgerufen am 08.08.2020.

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