Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landung, f.

landung, f.
1)
die handlung des landes (vgl. sp. 101): landung, excensio ex navi in terram, excensus, bei einer stadt eine landung machen, ad urbem excessionem facere Steinbach 1, 968;
schrecken bietet das gewässer,
schrecken auch die landung dar.
Schiller Hero u. Leander v. 200;
wohl wogt um jenen hafen wilde brandung,
nur wenge schiff erringen dort die landung.
H. Heine 15, 83.
in bezug auf feinde (vergl.landen sp. 102): die Athenienser schlugen die Thasier in einem seetreffen, und thaten eine landung auf ihr gebiet. Heilman Thucyd. 116; die Athenienser thaten mit einer flotte eine landung auf Haliä. 120; entwischte uns die feindliche flotte, oder würde die unsrige geschlagen, so wäre es dann umsonst, die feindliche landung zu verhindern. Schiller 8, 386 Kurz.
2)
ort des landens, landungsplatz: wo wird man denn nun drüben die landung am besten anlegen? Göthe 17, 134.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 147, Z. 35.

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Zitationshilfe
„landung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landung>, abgerufen am 11.08.2020.

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