Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landverderblich, adj.

landverderblich, adj.
verderblich für ein ganzes land, höchst verderblich: vom anfange dieses seculi bisz auf den landverderblichen krieg (den dreiszigjährigen). Chr. Weise vorr. zu Zinkgrefs apophthegm. (Leipzig 1693) bl. 1ᵃ; wir ... bringen es durch diesen landverderblichen wetteifer dahin, dasz zuletzt alle handwerker betrüger, und allerseits unterthanen betrogen werden müssen. Möser patr. phant. 1, 208; es war einmüthig beschlossen, in ihrer gegenwart das verwünschte landverderbliche und höchst sündliche quindecim (ein hazardspiel) nicht einmal zu nennen. Ebert bei Lessing 13, 214.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 147, Z. 67.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
landmark lauffrohne
Zitationshilfe
„landverderblich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landverderblich>, abgerufen am 11.08.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch (¹DWB)