Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

landwirth, m.

landwirth, m.
1)
hauswirt auf dem lande, ökonom: sie hatte in der nachbarschaft schon alle landwirthe und landwirthinnen kennen lernen. Göthe 20, 289; verständige, ja gelehrte landwirthe machen oft neue versuche zur verbesserung ihres ackerbaues oder der viehzucht. Hebel 2, 6; da kommt ein advokat des maulwurfs, ein erfahrener landwirth und naturbeobachter. 37. bildlich: beilagen zu dem ruhme des verfassers (Sulzers), als eines unserer ersten landwirthe der philosophie, der einöden in urbares land zu verwandeln weisz. Göthe 33, 6.
2)
schenkwirt auf dem lande: landwirth caupo in pago aut in alio loco in agris alicujus urbis. Frisch 1, 571ᶜ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 151, Z. 35.

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Zitationshilfe
„landwirth“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/landwirth>, abgerufen am 12.08.2020.

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