Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

langeweilen, verb.

langeweilen, verb.
bei Göthe für langweilen (s. d.), intransitiv, lange weile empfinden:
als dasz man auf dem marsch sich plackt,
im lager langeweilt.
1, 148;
der dichter pflegt, um nicht zu langeweilen,
sein innerstes von grund aus umzuwühlen.
2, 17;
kaum die augen aus gerieben, kinder, langeweilt ihr schon?
41, 227;
gafften und langeweilten nun.
56, 21;
wie aber, was! ihr horcht nicht mehr?
ihr scheint es hier zu langeweilen?
57, 259;
lange weile verursachen:
mich langeweilts, denn kaum ists abgethan,
so fangen sie von vorne wieder an.
41, 110.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 173, Z. 62.

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Zitationshilfe
„langeweilen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/langeweilen>, abgerufen am 06.08.2020.

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