Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

langvergangenheit, f.

langvergangenheit, f.:
wenn der eine greis nach Horaz gern der lobredner seiner vergangnen zeit ist, so geht ja der andere, der kunstnestor, einen schritt weiter, und schätzt die langvergangenheit, z. b. das mittelalter, das Griechenalter, ungemein, ohne die zu junge gegenwart bedeutend seines blicks zu würdigen. J. Paul herbstbl. 3, 46.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 183, Z. 64.

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Zitationshilfe
„langvergangenheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/langvergangenheit>, abgerufen am 06.08.2020.

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