Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

langwerth, f.

langwerth, f.
was das folgende langwiede, und vielleicht auch nur verstümmelung desselben: item die vier gemeinden und kein anderer hat macht, was für nothholz zu erkennen, als bindraitel, leiterbäum, langwerth, densel oder egenbaum zu hauen. weisth. 2, 186 (Hundsrück, von 1608); item da andere fremden in andern dörfern an erzehlten puncten brüchig gefunden, raitel, gebunden wellen oder sonsten erdstämme und gippel abhauen, genomen und auf einen wagen geladen von unser der vier gemeinden einem gespühret und der thäter entwiche, soll derselbe dem spur nachfolgen .., und wäre es sach, dasz solcher verbrecher entrunnen, über die Nohe gefahren und von dem nachfolger erlanget würde, soll, der nachgeeilet, sich auf die langwerth schwingen und da er hindurch in den nächsten ankommenden flecken gelangen würde, den thäter alda mit recht niederlegen. 187; oberschlesisch langwerd, lampert. Jacobsson 2, 558ᵃ; hessisch, im amte Schönstein, lämper. Vilmar 237.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1877), Bd. VI (1885), Sp. 185, Z. 40.

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Zitationshilfe
„langwerth“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/langwerth>, abgerufen am 11.08.2020.

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