Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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lappe, lappen, m.

lappe, lappen, m.
1)
herabhangendes stück zeug (vergl. unten das verbum lappen hangen); ahd. lappa (fem.) lacinia, ags. läppa (masc.) saum, franse, mhd. lappe masc. und fem.; fem. ist es auch nhd. noch bisweilen, vgl. unten 4. als modische verzierung eines kleidungsstücks: sie trugen lappen an den kogeln, hinten und vornen, die waren verschnitten und gezottelt. die ritter wann sie hoffarten, hatten lappen an ihren armen bis auf die erde, gefüttert mit bunt. Limburg. chron. bei Frisch 1, 577ᵃ; frauenlappe, klier, scapulare. ebenda; pero grosz schuche mit lappen (neben gelabte schu) Dief. 428ᶜ; die lappen, schuͦchlappen, obstragulum Maaler 262ᵈ;
ir müesent mir ein rotten rock abschniden,
wis hosen und ein gruenen ermel han
und ein blawen labben dran.
fastn. sp. 835, 16;
theil der priesterlichen kleidung:
daʒ er die lappen treit,
daʒ sol iu werden geseit:
diu lappe ist gescaffen
ze manenne den phaffen,
diu bezeichenet die kiuscheit.
deutung der messgebräuche, in Haupts zeitschr. 1, 275.
häufiger abgerissenes stück zeug oder leder, fetzen, fleck: quadrillus (sutoris, in calceo) lappe, lapp Dief. 476ᵇ; pictacium ein lappe leders nov. gloss. 291ᵃ; lappe, vulg. flecke oder ein zotten, sarcimen, pecies. voc. inc. theut. m 1ᵇ; lappe, plätz, immissura Dasyp.; niemand flickt ein alt kleid mit einem lappen von newem tuch, denn der lappe reiszet doch wider vom kleid und der risz wird erger. Matth. 9, 13; niemand flicket einen lappen vom newen kleid, auf ein alt kleid, wo anders, so reiszet das newe, und der lappen vom newen reimet sich nicht auf das alte. Luc. 5, 36 (im Basler nachdrucke wird lappen erklärt als stuck, pletz, lump, vgl. Fromm. 6, 43ᵃ); meine kunden bevortheile ich nicht um den kleinsten lappen (spricht ein schneider). Kotzebue dramat. sp. 2, 215; der palast Ostheim stand noch in seiner integrität, allein zur schneiderherberge, zu einquartierungs- und wachtstuben verwandelt ... säle von lappen und fetzen, dann wieder die gypsmarmornen wände mit haken und groszen nägeln zersprengt. Göthe 30, 323; scheuerhader oder lappen, bestehet aus einem groben leinenen zeug. Jacobsson 7, 202ᵇ; lappen, flecken, die kleinen stücke zeuges, so bei seite gelegt und zum ausbessern gebraucht werden können. 6, 417ᵇ. vgl. die composita fegelappe, flicklappe, scheuerlappe, waschlappe, wischlappe, zeuglappe; ein lappen schwamm, ein groszes stück feuerschwamm. Campe; mediziner sprechen auch von hautlappen, stücken haut, wie sie bei verwundungen u. ähnl. sich vom körper lösen. bildlich: wie schlecht sieht es .. mit jenen poetischen blumenlesen und vorrathsschränken aus, in denen man sich fremde lappen für zukünftigen gebrauch sammlet. Herder zerstr. bl. 3 (1787) 103; wer in der kürze einen eminenten fall sehen will, wie man mit der gröszten gemüthsruhe und behaglichkeit einen neuen lappen auf ein altes kleid flickt, der lese .. Göthe 54, 206; formelhaft lumpen und lappen: phantasie, die aus tausenden zusammenträgt, aber nicht das rechte, sondern auszerwesentliche, ist .. bettlerarmuth; lumpen und lappen und kein ganz stück. Heinse Ardingh. 1, 360. Sprichwörtlich: besser ein lappen denn ein loch. Simrock 329. auf die lappen treten, zuschreiten, vielleicht ist hier an die fuszlappen (theil 4¹, 1034) angeknüpft, die statt der strümpfe getragen werden, da man für fortgehen auch sagt sich auf die socken, sich auf die strümpfe machen: er tratt tapfer auf die lappen, so dasz er in bälde eine junge baurendirn aus seinem dorfe einholete. Simpl. 3, 399 Kurz, auch niederdeutsch heiszt sich fortmachen sik up de lappen geven. Brem. wb. 3, 15; einen beim lappen haben, beim ärmel?: wenn ich ihn nur einmal beim lappen habe, er soll nicht los kommen. Göthe 8, 84, wofür aber im jungen Göthe 2, 307: wenn ich ihn nur einmal beim lippen habe, sonst sind die verbalformen lippen und lappen im ablautspiele verbunden, vgl. unten unter lappen, und für läppern hat Stieler lippern minutatim solvere 671.
2)
verächtlich heiszt lappe, lappen auch ein ganzes kleidungsstück oder kleidung: die frau base aber sieht mehr auf die lappen, auf den bettelstaat. Rumohr novellen s. 28; hessisch ist lappen das halstuch oder kopftuch der weiber. Vilmar 237; vgl. dazu die Göthestelle unter läppchen.
3)
lappen, bei den jägern tücher zur umstellung einer jagd: zum betrug (des wildes) gehören garn und netze: und die man zuͦm gewild gebraucht, nendt man auf weidmännisch wildseil, wildgarn, rechgarn, hasengarn, wehrplahen, höhe zuͦ der wehrplahen, halbtücher, wänd, wehrtücher oder lappen: und die zuͦn schweinen, schweinseil. Sebiz feldb. 563; dasz dem andern theile dadurch nicht gelegenheit gegeben werde, seinem nachbar das wildpret des nachts mit lappen zu verziehen, sich zuzulappen, und ihme alsdenn abzufangen. Göchhausen not. ven. 245; das wild geht durch die lappen, entrinnt den fangtüchern: ich werde indessen die treiber an das äuszerste ende der landzunge schicken, damit sie die schmale verbindung derselben mit dem walde durch netze absperren; das wild könnte uns sonst, während wir essen und trinken, durch die lappen gehen. didaskalia vom 29. dec. 1872; auch in freiem sinne, durch die lappen gehen, ausreiszen: es ist kein verlasz mehr auf erden, nichts ist fest, die heiligsten verhältnisse werden gewissenlos ruinirt, auf seine freunde durfte man schon lange nicht mehr vertrauen, jetzt gehen sogar die feinde durch die lappen. Freytag handschr. 3, 7. vgl. federlappen, tuchlappen.
4)
lappen, nennen auf dem Rheine die schiffer ihre segel. Jacobsson 2, 559ᵃ. sonst wird in der schiffahrt ein eingesetztes oder aufgesetztes stück holz an einer schadhaften verfaulten stelle eine lapp genannt. Campe.
5)
lappe, hangende haut am menschlichen oder thierischen körper, schon ahd. brustlappa paliaria Graff 2, 38; nasenflügel: die breite der nase bis an die lappen der nüstern. Winkelmann 4, 177; zipfel des ohres, vgl. oben unter läppchen; der jäger nennt lappen die niederhangenden ohren eines hundes (s. unten lappendig); lappe beim hahn, beim truthahn, die hangende haut unter dem schnabel (vgl. läpplein); beim fleischer ist lappen an einem rind die fleischichte haut, welche den wanst ausmacht, auch der dicke lappen genannt: was aber aus dem bauche weiter unten gehackt wird, heiszt der dünne lappen. Jacobsson 2, 559ᵃ. im Hennebergischen lappen die kaldaunen.
6)
anatomisch lappenartige theile mehrerer weichgebilde, besonders der leber und der lunge; die lappen, oder halbkugeln des kleinen gehirns. so heiszen die durch den sichelfortsatz von einander geschiedenen beiden seitentheile des kleinen gehirns; .. die lappen des groszen gehirns. diesen namen führen diejenigen theile, in welche die untere oberfläche der halbkugeln des groszen gehirns abgetheilt ist. Nemnich 3, 432.
7)
lappen, die beiden abtheilungen eines samenkorns, welche das sich in der erde in milch verwandelnde mehl enthalten. Jacobsson 2, 559ᵃ. auch durch einschnitte gebildete herabhangende theile der pflanzen, lobi.
8)
lappen beim schlosser, die vorspringenden stücken eines eisernen bandes zum kofferbeschläge. Jacobsson ebenda; lappen eines fischbandes ist der theil vom fischbande, der in das holz hinein gehet, wie ein zapfen eines zapfenlochs. 6, 417ᵇ. sonst ist lappen der nach oben stehende breitere theil eines im rechten winkel geschmiedeten hakens.
9)
lappen der stangen beim sporer ein stück eisen, welches wie ein lappen gebildet ist, und an der stange eines pferdezaums zur zierrath dienet. 2, 559ᵇ.
10)
lappen, spindellappen, beim uhrmacher die beiden lappen an der spindel einer uhr, worein das steigerad mit seinen zähnen wechselsweise greift. 2, 559ᵃ.
11)
lappen die zwei, zwei zoll dicken blätter, die an jeder seite der zwange an den armen des kehrrades eines wassergöpels vorhanden sind. ebenda.
12)
lappen im wasserbau, die vorstehenden ränder an den eisernen wasserröhren, die in der erde zu den wasserkünsten gelegt werden, zwischen welche, wenn man zwei dergleichen röhren vereinigt, man leder oder hutfilz legt und dieselben hernach mit schrauben zusammenschraubt. 2, 559ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1878), Bd. VI (1885), Sp. 194, Z. 1.

lappen, verb.

lappen, verb.
in zwei hauptbedeutungen.
1)
intrans., schlaff herniederhangen; von körpertheilen, kleidungsstücken: es ist alles weich und lodlecht an einem den der schlag gerührt, es lumlet und lappet alles. Keisersberg post. bei Frisch 1, 576ᶜ; er trug es (nämlich sein gürtel) auf die handzwelen art, wie es die Türken tragen, nicht so dünn auf barfüszerseilerisch, wie es den frawen paternosterweisz hinab musz lappen. Garg. 117ᵇ; diser firlefanz (ein federbusch) lappet jm lustig uber das recht or herab, wie den zimmerleuten die hanenfedern. 119ᵃ; andern gab er so ein nasses auf den nabel, .. dasz jnen kutteln, krösz und därm herausz, wie dem verräter Judas lapten. 206ᵃ; solch krankheit (der pferde) wirt gemeinlich erkannt, an dem stäts triefenden wasser ausz den oren, und das sie dieselben lassen lappen, darnach auch den halsz oder den kopf henken lassen. Sebiz feldb. 152; die pferde selbst lassen die köpfe sampt den ohren lappen und hangen. Uffenbach 2, 64;
mynr gelider keinsz ist one schmerzen.
eins zittert, das ander lappet do,
disz schlotert dort, das rydert hy.
altd. bl. 1, 30, 8;
eins gleich so lappet als das ander.
H. Sachs 3, 3, 63ᵃ;
den rock lasz auch fein abher lappen,
dergleichen mantel oder kappen.
grobian. D 4ᵇ;
wie bistu so voll, du alter tropf,
schau, wie ihm lappt der hals und kopf.
Spangenberg mammons sold B 4ᵇ;
da lappet mein wesen, da baumelt die pracht,
da werden die falten voll löcher gemacht.
Chr. Weise reife gedanken.
sprichwörtlich, im gegensatze zu klappen:
thaler klappen,
worte lappen.
Simrock sprichw. 555;
auch noch heute die reimenschmiede lappen und klappen in dieser art (des alten knüttelverses) gemeiniglich immer hin. Schottel 892. bair. lappen schaukeln Schm. 1, 1496 Fromm.; das frequentativ davon lappern heiszt nassauisch hin und her fahren: der stuhl lappert, steht nicht fest, die hosen lappern, sind zu weit. Kehrein 256; das ist das schwäb. loppern, lose, unbefestigt sein. Schm. 1, 1497; alemannisch lopperig wackelnd:
die lange fenster schnattere dervo (von der luft)
und 's lopperig chrüz (auf einem grabe).
Hebel 1, 168.
2)
transitiv, etwas mit lappen versehen.
a)
bei schuhen: calcei clavati sive suppacti gelapte schwe Trochus M 3ᵃ; suppactus gelapt ebenda, gemeint sind schuhe, von denen zwei stücke des oberleders lose angeheftet und zur durchziehung von schnüren eingerichtet sind, vgl. obenlappen am schuh sp. 194; in der naturwissenschaft: lobatus, mit läppchen oder anhängen versehen, gelappt (bei blättern und thieren). Nemnich 3, 433; weidmännisch lappen, das wild mit lappen umstellen: seinem nachbar das wildpret des nachts mit lappen zu verziehen, sich zuzulappen. Göchhausen not. ven. 245. vgl. einlappen.
b)
am häufigsten einen lappen auf etwas schadhaftes aufsetzen, flicken: quadrillare lappen, flicken Dief. 476ᵇ; pictiare, pictaciare lappen nov. gloss. 291ᵃ; hosen lappen, interpolare caligas Stieler 1070; hessisch lappen, flicken, ausbessern, jetzt fast nur noch von kleidungsstücken, ehedem aber von der ausbesserung jedes gerätes und sogar der bauwerke. Vilmar 237 (mit belegen von 1563); niederd. lappen, lappen aufsetzen, meist in der verbindung flicken un lappen Schambach 118ᵇ, vgl. auch kessellapper, kesselflicker; ich wil hie noch nicht antworten, auf die sophistische und arme glöslin, die hie d. Carlstad uber den kelch flicket und lappet. Luther 3, 72ᵃ; er (gott) spricht .. ich wils setzen und stellen, das es feste stehe, als wolt er sagen, es hat sich das jüdisch volk bisher geflickt und gelapt mit den königen, hab ich jnen zu zeiten einen fromen könig erwecket, als Ezechiam, so haben sie zehen böse dagegen gehabt, ich wil einmal ein könig aufrichten und setzen, der sol bleiben. 426ᵇ; lieber meuchler, seid jr da zurissen, so lappe euch der teufel. 5, 307ᵃ, vgl. 8, 290ᵇ; hie war angst und not, hie hatten die theologen zu flicken und zu lappen. 6, 89ᵃ; ein neu tuch aufn alten rock gelappt. br. 5, 353; gelapte oder gepletzte bücher, die wider das blut Jesu Christi jhr lesterung auszspeyen, sind one nachtheil nicht zu lesen. Mathesius Sar. 67ᵇ; eines tages sasz er (ein schuhmacher) ganz still da und lappte einen schuh. J. W. Wolff niederl. sagen s. 566;
o babst wie viel du lallst und papst
und deinen bettlermantel lapst.
Kirchhof wendunm. 358ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1878), Bd. VI (1885), Sp. 196, Z. 45.

lappen, verb.

lappen, verb.
lecken, schlürfen: lambere lappen Dief. 316ᵇ; lappen oder läcken, wie ein hund, lambere, allambere, delambere Maaler 262ᵈ; die zal deren, die mit der hand zu dem mund werfende, das wasser laptent, was dreihundert man uberal. Keisersb. predigen 135; die veldmausz kroch in die statt, sie kam zu der heimischen mausz in einn keller darinn stuͦnden allerlei, brot, nüsz, sulzen oder galreyen, eyer, kuchen etc., auch lapten sie den wein ausz den standern. Frank sprichw. 1, 108ᵇ;
dar lerde ik ersten lapen dat blôt.
Reineke fuchs 1992;
kauf ich ir (meinem weibe) nit ain schöne struppen,
so macht sy mir die ergsten suppen,
daʒ ich wölt lieber wasser lappen.
Keller erz. aus altd. handschr. 188, 29;
ich rat dir werlich, du gest hinweck ..
ee ich dir selbs schiesz auf die zungen,
das du konst furpas nimmer lappen.
fastn. sp. 88, 20;
etwenn was ir gemains geschrai:
wolauf mit mir zum malvensei!
nun lernens wasser lappen.
Uhland volksl. 429;
(du sprichst jetzt) kum nyena har,
so man wyn lapp und nit spar;
wie oft hab ich dich sehen lappen
mit dinem apt in der kappen.
rychstag 842;
in dem ablautspiele lippen — lappen:
Lüllaff, das mag nit gesein,
das ich dir geb mein rosenkrenzelein.
es gehört keinem solchen lüllaffen an,
der weder lippen noch lappen kan.
fastn. sp. 586, 1;
vgl. das holstein. libelabben, gemein küssen, oft und viel küssen Schütze 3, 3. lappen gehört einer gröszeren wortfamilie an, deren einzelne glieder in den bedeutungen manigfach von einander abweichen. die gemeinschaftliche wurzel lap, deren auslaut leicht variiert und welche nasaliert und nicht nasaliert auftritt, hat den eigentlichen begriff des niederhangenden, wie er auch in sanskr. ramb, rambate schlaff herabhangen, lamb, lambatê niederhangen, gleiten, fallen, im latein. labor, lapsus sum, labi, labefacio, labare, labes (vgl. Fick² 165) erscheint und wie er den deutschen labber (sp. 4), laff (sp. 55), lampeln, lampen (sp. 88), lappe (sp. 193) und dem hernach folgenden verb. lappen zu grunde liegt. ihm entspringt aber auch der begriff des leckens und schlürfens, der wol an die thierische, namentlich hündische art, mit hangender zunge wasser zu nehmen, anknüpft, im griech. λάπτω λέλαφα und lat. lambere vorhanden ist und auch deutsch sich manigfach geltend macht, vgl. oben sp. 7 labern, sp. 55 lafern, sp. 57 laffen, sp. 195 läppeln und unten läppern, ags. lapian lambere, läpian, lepian, leppan lecken lassen (Leo gloss. 106), engl. lap, flamländ. lappen, niederl. leppen, dän. labe, schweiz. labben, lappen lecken wie die hunde, schlemmen, prassen Stalder 2, 149, bair. lappen, leppelen, leppern, trinken mit der zunge wie der hund, schlürfen, in kleinen zügen trinken Schm. 1, 1496 Fromm.; im Erzgebirge heiszt lappen schwatzen, albernes zeug reden (was sonst labern, labbern sp. 7, lafern sp. 55, vgl. auch lampern, lämpern unter lampen sp. 89); holstein. labben, lecken, gemein küssen, labbern saugen Schütze 3, 3; göttingisch labbern, lawwern allzuoft küssen, verliebt schäkern überhaupt Schambach 117ᵃ. entlehnt ist franz. laper, ital. lappare lecken. vgl. auchlabbe hängelippe, lefze, lippe.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1878), Bd. VI (1885), Sp. 195, Z. 66.

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„lappen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lappen>, abgerufen am 13.08.2020.

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