Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

laszbank, f.

laszbank, f.
1)
bank zum aderlassen:
nach dem sich auf die laszbank setzet,
da hett der lasser nit gewetzet
die fliten (laszeisen), schlug hart, macht dem heisz,
die zän er auf einander beisz.
H. Sachs 4, 3, 88ᵇ.
2)
gerichtshof der lassen, welcher aus einem laszrichter und mehreren laszschöppen besteht. Campe. bei Frisch in niederd. form (aus der Jülichischen rechtsordnung von 1574) laet-bank forum lassorum 1, 577ᶜ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1878), Bd. VI (1885), Sp. 270, Z. 20.

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Zitationshilfe
„laszbank“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/laszbank>, abgerufen am 11.08.2020.

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