Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

laszmännlein, n.

laszmännlein, n.
eine nackende figur mit bezeichneten adern im kalender, designatio venarum in homine, quae possunt incidi. Frisch 1, 579ᵇ, vgl. aderlaszmännchen. auch aushängeschild der barbiere: dann sie die ursach geben den einfeltigen, lasztüchlein, laszmänlein hinausz zu henken, dardurch dann das volk bewegt wirdt vom selbigen ansehen, dasz gut aderlassen ist. Paracelsus opp. 1, 712 B.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1878), Bd. VI (1885), Sp. 273, Z. 30.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
landmark lauffrohne
Zitationshilfe
„laszmännlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/laszm%C3%A4nnlein>, abgerufen am 12.08.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch (¹DWB)