Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

laubbrecher, m.

laubbrecher, m.
der das laub bricht, auch instrument zum abbrechen des laubes. bei J. Paul in freier anwendung: wahrhaftig man stöszet auf schriftsteller, die bei aller habsucht nach lorbeern dennoch vom besten laubbrecher dazu — nämlich von jener biegsamkeit — schlechten gebrauch machen. teuf. pap. 2, 98; dasz wir eben von dieser biegsamkeit den gröszten vortheil ziehen könnten, wenn wir uns die mühe gäben und selber das öffentlich mit beifall aufnähmen und anzeigten, was wir geschrieben und gleichsam so viele tausend hände als laubbrecher des lorbeers handhabten. paling. 1, 76.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1878), Bd. VI (1885), Sp. 290, Z. 19.

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Zitationshilfe
„laubbrecher“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/laubbrecher>, abgerufen am 04.08.2020.

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