Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

laubgewölbe, n.

laubgewölbe, n.
aus belaubten bäumen gebildetes gewölbe: in den laubgewölben des gartens verlier ich sie bald aus dem gesicht. Schiller 745ᵇ;
lächle durch die laubgewölbe, Hesperus.
Hölty 127 Halm;
und nun erwacht aus ihrem langen schlummer
die erde, kleidet sich aufs neu
in helles grün: der wald, nicht mehr ein stummer
verödeter ruin, wo nur die pfeiler stehn
der prächtgen laubgewölb und hohen schattengänge
des tempels der natur, steht wieder voll und schön.
Wieland 23, 101 (Oberon 8, 51).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1878), Bd. VI (1885), Sp. 296, Z. 36.

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Zitationshilfe
„laubgewölbe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/laubgew%C3%B6lbe>, abgerufen am 14.08.2020.

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