Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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lauen, verb.

lauen, verb.
brüllen. Nemnich; mugire lawen Dief. 369ᶜ; niederd. lauen, vom brüllen des rindviehs, auch übertragen, auf eine niederträchtige art weinen (vgl. Heinatz antib. 2, 216 anm.); in Augsburg lauen stammeln. Schm. 1, 1401 Fromm. es ist das mhd. lüejen, lüewen, lüen brüllen; vgl. unten leuen und lögen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1878), Bd. VI (1885), Sp. 301, Z. 37.

lauen, verb.

lauen, verb.
lau sein oder werden: tepere, tepescere lawen Dief. 578ᵇ; tepefactus gelauet, gelauwet ebenda; flacken oder lawen, flacksein oder lowe sein tepere. voc. theut. (1482) h 7ᵃ; lauen, tepere, tepescere, tepidare, tepefacere, das wasser lauet, frigidula est Stieler 1079; bair. lauen, laueln, läueln, lauern, schlapp, träge, schläfrig sein und thun; schlummern. Schm. 1, 1400 Frommann.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1878), Bd. VI (1885), Sp. 301, Z. 42.

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Zitationshilfe
„lauen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lauen>, abgerufen am 13.08.2020.

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