lebenslust f
Fundstelle: Lfg. 3 (1879), Bd. VI (1885), Sp. 448, Z. 62
lust zum leben: er schickte mich hierher, um alles was von lebenslust und freude mit mir lebt, in diesem augenblicke zu zerstören. Göthe 8, 292;
wann wir lebten hier stets nach unsrem willen,
würde lebenslust nimmer nie sich stillen.
Logau 3, 109, 47;
lust das leben zu genieszen: die ungemessene lebenslust, das gränzenlose zutrauen zu sich selbst. Göthe 48, 177;
und ruhe nach den stürmen,
und lieb und lebenslust.
M. v. Schenkendorf in Wackernagels leseb. 2 (1876) 1535.
Zitationshilfe
„lebenslust“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lebenslust>, abgerufen am 14.10.2019.

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