Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

lebenswandel, m.

lebenswandel m
vitae institutum. Frisch 1, 591ᶜ; durch wohlgeführten lebenswandel die leute gewinnen, vitae elegantia homines capere. Steinbach 2, 926; einen von seinem lebenswandel ab führen, aliquem a pristino victu deducere. ebenda; vorerst sei gestanden, dasz ich meinen lebenswandel nicht immer so eingerichtet, um der nächsten zeit, ja des nächsten tages ganz sicher zu sein. Göthe 23, 71; es ist zwar nicht recht und billig, mein theuerster freund, dasz man nach einem so lange, mit und neben einander geführten bedeutenden lebenswandel zuletzt so ganz ohne wechselwort und wirkung verbleibe. Göthe an Knebel 657; in rücksicht des sonstigen guten betragens des arrestanten, seines moralischen lebenswandels und des guten gebrauchs, welchen er von seinen talenten macht. Clodius bei Seume 1, 83;
ihr tugendhafter lebenswandel
macht, dasz man sie wie perlen liebt.
Amaranthes (1710) s. 401.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1879), Bd. VI (1885), Sp. 456, Z. 69.

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