Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

lichtgeld, n.

lichtgeld, n.
1)
geld, was ein beamter anstatt der sonst ihm zu liefernden beleuchtung empfängt: 87 thlr. geld, 16 scheffel korn, 13 thlr. licht- und holzgeld (bezog Bach als cantor an der Thomasschule). Köstlin geschichte der musik (1880) s. 243.
2)
gebühr für beleuchtung: karten- oder kegelspieler zahlen abends in einer wirtschaft lichtgeld.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 884, Z. 38.

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Zitationshilfe
„lichtgeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lichtgeld>, abgerufen am 06.08.2020.

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